Größere Sicherheit - Stände nur in einer Reihe

Sim-Jü

Im 649. Jahr ihres Bestehens sieht die Sim-Jü-Kirmes an einigen Stellen anders aus als gewohnt. Und das liegt an der Loveparade-Katastrophe von Duisburg.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 13.10.2011, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Riesenrad dreht sich wieder zu Sim-Jü.

Das Riesenrad dreht sich wieder zu Sim-Jü.

Das Drama auf der Techno-Party 2010 mit 21 Toten hat seither Auswirkungen auf alle Großveranstaltungen. Noch mehr als bis dato stehen Sicherheitsfragen im Vordergrund.

Augenscheinlichste Konsequenz der Sicherheitsmaßnahmen: Der Aufbau der Buden in der Steinstraße ist damit ganz anders. Damit auch die Wegeführung der Besucher.

Um nämlich eine feuerwehr-gerechte Durchfahrt der Steinstraße zu gewährleisten, sind die Stände dieses Mal nur einreihig aufgebaut, und nicht mehr Rücken an Rücken wie zuvor. "Wir haben durch diese Umstellung weniger Stände in der Steinstraße", sagte am Donnerstag Marktmeister Jürgen Menke.Kram- und Viehmarkt am Busbahnhof

Auch der Kram- und Viehmarkt muss Federn lassen. Pferde, Schweine und Co. ziehen von der Einmündung Bült/Schulstraße zum kleinen Parkplatz am Busbahnhof, hinter dem Café Schmitz. Auf dem dortigen Bürgersteig sollen die Stände Platz finden, die ebenfalls aus Sicherheitsgründen aus der Bonenstraße verschwinden müssen.

Die sonstigen Neuerungen auf der am Samstag, 22. Oktober, beginnenden Kirmes sind aber hoch willkommen. Nämlich beispielsweise die erstmals in Werne gastierenden Großkarussells "Booster Maxxx" auf dem Hagen oder "Flash" auf dem Kurt-Schumacher-Platz.

Auf dem Marktplatz ist erstmals seit Jahrzehnten, wie Sim-Jü-Experte Rainer Schulz weiß, wieder ein überdachtes großes Fahrgeschäft aufgebaut: ein Nachbau des Traditions-Fahrgeschäftes "Petersburger Schlittenfahrt."

 

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