Grüne zum Haushalt: "Haben gute Ansätze gesehen"

WERNE "Wir haben gute Ansätze gesehen." Das erklärte Benedikt Striepens, Bürgermeister-Kandidat der Grünen, nach der Klausurtagung seiner Partei. Wenn die Politik jetzt konsequent handele, sei "der drohende Gang in die Haushaltssicherung noch abzuwenden."

von Ruhr Nachrichten

, 16.03.2009, 19:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Gründung des Kommunalbetriebs Werne war eine richtige Entscheidung. Darin fühlten sich die Grünen bei ihrer Klausurtagung fühlten sich die Grünen in ihrer Einschätzung bestätigt, dass die Gründung des Kommunalbetriebs Werne die richtige Entscheidung war. Dadurch bleibe die Stadt handlungsfähig, gleichzeitig könne man Einsparungen vornehmen. „Uns hat beeindruckt, mit welchem Engagement Herr Schulze-Beckinghausen die Einsparpotenziale im Wirtschaftsplan des Kommunalbetriebes aufgezeigt hat und wie er sie umsetzen will“, erklärte Reiner Wald, Fraktionssprecher der Grünen. „Seine Forderung nach kreativen Ideen in allen Verwaltungsbereichen kann man nur unterstützen“, sagte auch Ratsmitglied Dr. Eberhard Stroben. Da der „ernsthafte Wille, das Defizit mittelfristig abzubauen“, erkennbar sei, können sich die Grünen vorstellen, dem Haushaltsplan, der weiter überarbeitet wird, zuzustimmen.

Auch der weiterentwickelte Wirtschaftsplan des Kommunalbetriebes enthalte, so Bürgermeisterkandidat Benedikt Striepens, viele positive Ansätze. Dass die Grünen zuletzt den Wirtschaftsplan ablehnten und voraussichtlich weiterhin ablehnen würden, läge an einzelnen, aber gewichtigen Einzelpunkten, wie etwa den Ansätzen im Schulbereich. Dass unter dem Spardruck viele freiwillige Einzelmaßnahmen etwa im Bereich Kultur nicht gekürzt wurden, freute die Mitglieder der Grünen. „Warum eine Sondersitzung des Kulturausschusses unbedingt notwendig sein soll, verwundert schon“, sagte Konrad Günther, der die Grünen in diesem Ausschuss als sachkundiger Bürger vertritt.

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