Höhepunkt bei Herbert Knebel in Werne: Auftritt als behaartes Tina-Turner-Double

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Gastspiele von Herbert Knebels Affentheater sind Garanten für einen ausverkauften Kolpingsaal. Besonderer Brüller in diesem Jahr: Der Auftritt als Tina-Turner-Double mit behaarten Beinen.

Werne

, 29.11.2019, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Höhepunkt bei Herbert Knebel in Werne: Auftritt als behaartes Tina-Turner-Double

Beigefarbene Socken, behaarte Beine und Goldglitzer-Fummel. Herbert Knebel riss die Werner als Tina-Turner-Double zu Lachsalven hin. © Jörg Heckenkamp

Die 500 Besucher im Kolpingsaal mussten am Donnerstagabend bis 22.15 Uhr auf den Höhepunkt der Herbert-Knebel-Show warten. Dann trat der Meister selbst zur ersten Zugabe als Tina-Turner-Double auf. Lachsalven erntete Uwe Lyko alias Herbert Knebel, als er seine in Socken steckenden Beine auf eingewachsene Haare untersuchte.

Ob Tina Turner, Rockmusiker oder Förster - die vierköpfige Truppe, die seit 31 Jahren auf der Bühne agiert, zeigte sich im Programm „Affentheater - außer Rand und Band“ sehr wandlungsfähig.

Hier die besten Bilder aus der Show im Kolpingsaal Werne:

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Herbert Knebels Affentheater in Werne

Mit ihrer bewährten Mischung aus Comedy, Klamauk und rockiger Musik schlug "Herbert Knebels Affentheater" die 500 Besucher im Kolpingsaal Werne schnell in den Bann.
29.11.2019
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Der Meister im Fummel. Herbert Knebel (Uwe Lyko) kam für die erste Zugabe als Tina-Turner-Double auf die Bühne des Kolpingsaals. Eigentlich wollte er seine Frau Guste, die auf Tina Turner steht, mit dieser Verkleidung überraschen. "Aber dann habbich Spaß daran gekriegt", erzählt Knebel. Allerdings würde er unter dem Kunstfummel ganz schön schwitzen. "Leben schon Silberfische drunter." Das Publikum tobte.© Jörg Heckenkamp
Unbewegter Gesichtsausdruck, piepsige Stimme - das sind die Markenzeichen von "Trainer" (Detlef Hinze), seines Zeichens Schlagzeuger in dem Knebel-Quartett. Er gibt gerne den naiven, der dumme Bemerkungen gleich mehrfach hintereinander folgen lässt. Höhepunkt des Trainers in Werne: Seine Einlassungen über "meine Vorlage", die er in der Hose trägt und selbst die Bühnenprofis zu Gelächter veranlasste.© Jörg Heckenkamp
Kopf und unbestrittener Star der Truppe ist Herbert Knebel (Uwe Lyko). Ob im Solo-Auftritt, in Kombination mit seinen Mitstreitern oder an der Ukulele - Knebel spielt alle an die Wand, hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz und reißt die Zuschauer zu Lachsalven hin. Zum Beispiel, als er darüber räsoniert, dass Schwulsein eine Option sei. Mit Männern gäbe es eben viele Schnittstellen: "Fußball, Saufen, Weiber."© Jörg Heckenkamp
Eher unauffällig agiert Bassist Ernst Pichl (Martin Breuer), der im Stile eines Buchhalters und Besserwissers auf der Bühne steht. Sein wahres Talent zeigen er, Ozzy und der Trainer, wenn sie richtig rocken können (Knebel selbst singt dazu). Da wackelt die Bude. Die 500 Gäste am Donnerstagabend im Kolpingsaal spendeten etwa nach einem Instrumentalstück direkt nach der Pause viel Beifall.© Jörg Heckenkamp
Da fliegt ihm fast die Billig-Perücke von der Birne. Gitarrist Ozzy Ostermann (Georg Göbel-Jakobi) gibt den in die Jahre gekommenen Womanizer, der trotz Kanonenkugel-Wampe immer noch glaubt, bei Frauen unwiderstehlich anzukommen. Seine Stärken liegen weniger in der Comedy als im hervorragenden Gitarren-Spiel. Schön allerdings die Szene, als er seinen Mitstreiter den Selfie-Stick erklärt.© Jörg Heckenkamp
Herbert Knebel, wie man ihn kennt.© Jörg Heckenkamp
Socken, blasse, behaarte Beine, Rock und goldfarbener Fummel. Herbert Knebel als Double von Tina Turner.© Jörg Heckenkamp
Und singen können sich auch.© Jörg Heckenkamp
15 Stücke spielte die Truppe vor 500 Gästen im ausverkauften Kolpingsaal.© Jörg Heckenkamp
Ein Bild von einem Mann: Ozzy Ostermann.© Jörg Heckenkamp
Herbert Knebel fragt sich: Ist die Ehe eine Sackgasse oder eher ein Irrtum?© Jörg Heckenkamp
Ozzy Ostermann und der Trainer in Aktion.© Jörg Heckenkamp
Debatte über die schrecklichen Folgen des technischen Fortschritts.© Jörg Heckenkamp
Wer viel singt, braucht zwischendurch einen Schluck aus der Pulle.© Jörg Heckenkamp
Ein guter Bassist ist Ernst Pichl.© Jörg Heckenkamp
Melodica spielen kann Ernst Pichl auch.© Jörg Heckenkamp
Mit einer Mischung aus Comedy, Kalauer und rockiger Musik begeisterte "Herbert Knebels Affentheater" 500 Gäste im ausverkauften Kolpingsaal.© Jörg Heckenkamp
Ozzy Ostermann (l.) zeigt, wie ein Selfie-Stick funktioniert.© Jörg Heckenkamp
Mit einer Mischung aus Comedy, Kalauer und rockiger Musik begeisterte "Herbert Knebels Affentheater" 500 Gäste im ausverkauften Kolpingsaal.© Jörg Heckenkamp
Mit einer Mischung aus Comedy, Kalauer und rockiger Musik begeisterte "Herbert Knebels Affentheater" 500 Gäste im ausverkauften Kolpingsaal.© Jörg Heckenkamp
Mit einer Mischung aus Comedy, Kalauer und rockiger Musik begeisterte "Herbert Knebels Affentheater" 500 Gäste im ausverkauften Kolpingsaal.© Jörg Heckenkamp
Drum singe, wem Gesang gegeben.© Jörg Heckenkamp
31 Jahre gemeinsam auf der Bühne - und so sahen wir früher aus.© Jörg Heckenkamp
Die 500 Gäste im ausverkauften Kolpingsaal spendeten Beifall im Stehen.© Jörg Heckenkamp
Da ging die Post ab. Herbert Knebel als Tina Turner mit dem Titel Simply the best.© Jörg Heckenkamp
Danke schön und auf Wiedersehen in Werne.© Jörg Heckenkamp

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