Hydrantensuche kostete die Feuerwehr Werne wertvolle Zeit

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Im Winter 2012 wird die Feuerwehr Werne zu einem Einsatz an der Capeller Straße gerufen. Bei geschlossener Schneedecke gibt es einige Probleme zu bewältigen.

Werne

, 05.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mitten im Winter, bei geschlossener Schneedecke, züngeln am 12. November 2012 an der Capeller Straße Flammen in den Himmel. Eine Halle steht in Vollbrand – und der Winterzauber stellt die Feuerwehr vor enorme Probleme. „Er hat die Hydrantensuche erschwert“, erklärt Thomas Temmann, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Werne.

Karten und Pläne

Zwar verfügt die Feuerwehr über Karten und Pläne, wo sich Hydranten befinden, und auch Schilder in der Flur weisen auf die Entnahmestellen für Löschwasser hin, doch unter einer geschlossenen Schneedecke müssen die Deckel der Hydranten erst einmal gefunden und freigelegt werden. Erst dann können Wasser abgezapft und Leitungen zur Einsatzstelle verlegt werden. Denn im Außenbereich sind die Wege zum Hydranten meist weiter als in der Innenstadt.

Wenn Sekunden zu quälenden Minuten werden

Zeit, in der Sekunden zu gefühlten Minuten werden. „Denn wir haben da in eine Flammenhölle geschaut“, sagt Temmann. Von der brennenden Halle selbst blieben zwar nur Trümmer, doch die Feuerwehr konnte die Nachbarhalle sichern. „Auch wenn die Brandwand am Ende löchrig war, wir konnten das Feuer da stoppen“, freuen sich die Brandbekämpfer.

Doch Einsätze wie diese zeigen immer wieder, wie wichtig es ist, Hydranten freizuhalten. Sie dürfen nicht nur nicht von parkenden Autos blockiert werden, auch bei Schneefall im Winter hilft es, wenn Anwohner beim Schneefegen darauf achten, dass auch ein in der Nähe liegender Hydrant stets frei von Eis und Schnee ist.

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