Igel steckt fest - Feuerwehr Werne muss zur Rettung die Muskeln spielen lassen

Igel-Rettung

Ein Igel hatte sich am Mittwochabend in eine stachelige Lage gebracht. Er klemmte unter einem Schwerlastregal fest. Die Feuerwehr musste viel Muskelkraft einsetzen.

Werne

, 11.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Igel steckt fest - Feuerwehr Werne muss zur Rettung die Muskeln spielen lassen

Der Igel steckte unter einem Schwerlastregal fest. Nach einiger Mühe konnte ihn die Feuerwehr unversehrt befreien. © Feuerwehr Werne

Am späten Mittwochabend, 10. Juli 2019, um 23.17 Uhr wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Tierrettung in die Lippestraße alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: „TH1 - Igel in einer Garage unter einem Schwerlastregal eingeklemmt“.

Igel steckt fest - Feuerwehr Werne muss zur Rettung die Muskeln spielen lassen

Ende gut, alles gut. Die Wehrleute konnte das Tierchen unversehrt befreien. © Feuerwehr Werne

Die Erkundung ergab, dass ein Igel bei einem nächtlichen Streifzug unter einem Regal in einer offenen Garage stecken geblieben war. Trotz sichtlicher Bemühungen des Tieres konnte es sich nicht selbstständig befreien.

Regel ausräumen, um Igel zu retten

Glücklicherweise war der Hauseigentümer auf die Geräusche aus der Garage aufmerksam geworden und hatte die Rettungskräfte alarmiert. Unter Abwägung aller technischer Möglichkeiten, welche ein Feuerwehr-Fahrzeug so bietet, wurde entschieden, das Regal zu entleeren und damit das Gewicht der Regalböden zu reduzieren.

Igel steckt fest - Feuerwehr Werne muss zur Rettung die Muskeln spielen lassen

Missliche Lage für den Igel. © Feuerwehr Werne

Die Einsatzkräfte räumten mit vereinten Kräften das Regal leer und demontierten einzelne Regalböden. Per Muskelkraft wurde das Regal soweit angehoben, dass der Igel sicher befreit werden konnte. Nach einer genauen Begutachtung des Tieres konnte keine Verletzung an ihm festgestellt werden. Als abschließende Maßnahme wurde der Igel in die Natur entlassen.

Um 23.45 Uhr war der Einsatz beendet. Es waren 8 Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug [1-HLF20] im Einsatz.

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