Im Operationssaal bleibt es spannend

St. Christophorus-Krankenhaus

Sabrina Becker ist im dritten Ausbildungsjahr zur "Operationstechnischen Assistentin" (OTA). Sie lernt alles rund um Hygiene und Patienten, um OP-Besteck und die vielfältigen technischen Apparaturen, die operativen Verfahren und wie sie dabei den Ärzten assistiert.

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von Von Jörg Heckenkamp

, 08.10.2011, 07:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Der leitende OP-Pfleger Peter Thielsch zeigt Einzelheiten der OP auf dem Bildschirm. <p></p> Heckenkamp</p>

<p>Der leitende OP-Pfleger Peter Thielsch zeigt Einzelheiten der OP auf dem Bildschirm. <p></p> Heckenkamp</p>

"Der technische Bereich macht mir Spaß, ich gehe gern mit Instrumenten um", sagt Sabrina Becker (22 Jahre). Peter Thielsch (41), leitender OP-Pfleger, und Sandra Abdinghoff (41) nehmen die Auszubildende in den Operationssaal 2 mit. Eine Bandscheiben-OP steht diesmal auf dem Programm. Davor hat Sabrina Becker etwas Respekt: "Das habe ich noch nicht gemacht." Am liebsten sind ihr Knie-Prothesen-Eingriffe. Chef Thielsch lacht: "Das geht den meisten so, denn da ist viel Technik im Spiel, die Wunde ist groß und gut einsehbar."Feinstarbeit beim Bandscheiben-Eingriff

Beim Bandscheiben-Eingriff dagegen ist für die angehende OP-Schwester nicht so viel zu sehen. Der Operateur muss in der Tiefe des Körpers und auf engstem Raum Feinstarbeit leisten. Halbwegs anschaulich lässt sich das nur per Übertragung auf den Monitoren im OP erkennen.

Die knapp zweistündige Operation im Bereich der Nackenwirbel neigt sich dem Ende zu. Die Schülerin darf dem Team am Tisch das Nahtmaterial reichen. Chirurg Dr. Henning Hofmann ist fertig. Routiniert beginnt das Team, die Unmengen an Material und Geräten abzubauen. Im dritten Jahr kennt Sabrina Becker schon Einiges und packt fleißig mit an. Sandra Abdinghoff hat immer ein wachsames Auge und korrigiert, wenn nötig.

FOTOSTRECKE
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Ein Blick in den Operationssaal

Sabrina Becker (22 Jahre) ist Auszubildende als Operationstechnische Assistentin. Jede Operation stellt andere Ansprüche.
07.10.2011
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OP-Schwester Sandra Abdinghoff (41, l.) und Schülerin Sabrina Becker (22).© Foto: Jörg Heckenkamp
Operateur Henning Hofmann bei der Arbeit an den Bandscheiben eines Patienten im Nackenbereich.© Foto: Jörg Heckenkamp
Operateur Henning Hofmann bei der Arbeit an den Bandscheiben eines Patienten im Nackenbereich© Foto: Jörg Heckenkamp
Sabrina Becker (l.) reicht steriles Nahtmaterial an den OP-Tisch.© Foto: Jörg Heckenkamp
Einsatz beendet, Kopfhaube (r.) und Mundschutz kommen in den Müll.© Foto: Jörg Heckenkamp
Der leitende OP-Pfleger Peter Thielsch zeigt Sabrina Becker Einzelheiten der OP auf dem Bildschirm.© Foto: Jörg Heckenkamp
Schülerin Sabrina Becker (m.) umgeben von ihren Ausbildern.© Foto: Jörg Heckenkamp
Schülerin Sabrina Becker (m.) umgeben von ihren Ausbildern.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die Dokumentation im PC gehört zur Ausbildung von Sabrina Becker (vorne) dazu.© Foto: Jörg Heckenkamp
Konzentriertes Arbeiten im OP 2© Foto: Jörg Heckenkamp
Die OP ist beendet, das Pflegeteam bereitet den Patienten zur Verlegung vor.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die vielen Geräte hat das Team nach der OP schnell demontiert.© Foto: Jörg Heckenkamp
Beim Aufräumen nach dem Eingriff ist Sabrina Becker voll eingespannt.© Foto: Jörg Heckenkamp
Sabrina Becker bei ihrer ersten Bandscheiben-OP.© Foto: Jörg Heckenkamp
Übertragung des Eingriffes auf einen Monitor.© Foto: Jörg Heckenkamp
Materialschlacht: Bei der Bandscheiben-Operation sind eine Menge an medizinischen Geräten notwendig.Was ist wofür? Auch das gehört zur Ausbildung von Sabrina Becker.© Foto: Jörg Heckenkamp
Schülerin Sabrina Becker (22).© Foto: Jörg Heckenkamp
Schlagworte
Dokumentation ist wichtig, und so geht die Schülerin zum PC, um die wichtigsten Eingaben zu machen. Fertig.

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