In Wernes Westen soll neues Baugebiet entstehen

Am Bellingholz

Werne soll nach Westen wachsen - zumindest ein wenig: 20 bis 25 Häuser für Familien will die Stadt Werne in Verlängerung des bestehenden Baugebietes Bellingholz schaffen - ohne dafür selbst in die Tasche greifen zu müssen.

WERNE

, 26.11.2014, 09:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von Lünener Straße (B54) fällt der Blick auf das geplante Baugebiet. Die Bebauung ist zwischen Walczer Straße (geradeaus hinten) und Schlaunstraße (rechts) geplant.

Von Lünener Straße (B54) fällt der Blick auf das geplante Baugebiet. Die Bebauung ist zwischen Walczer Straße (geradeaus hinten) und Schlaunstraße (rechts) geplant.

Seitdem die Zeche 1974 dichtgemacht hat, konnte das Unternehmen das Areal aber lediglich als Acker verpachten. Entsprechend groß ist sein Interesse, es jetzt zu Geld zu machen – nämlich zu Bauland. 450 bis 500 Quadratmeter sollen die Grundstücke jeweils messen, wie Bülte sagt: „Das wird zurzeit am meisten nachgefragt.“ Das habe sich zuletzt bei der Vermarktung der Baugrundstücke am Windmühlenberg – in diesem Fall auf städtischen Grund und Boden –  gezeigt: „Von den 16 Grundstücken dort sind bereits 13 verkauft“, so Bülte. Ende des Jahres würden alle vermarktet sein.  Die Zahl der  Nachfragen habe deutlich über dem Angebot gestanden.

Für die Familien, die dort nicht zum Zuge gekommen seien, will die Stadt jetzt zwei Kilometer weiter südlich Ersatz schaffen. Im Bellingholz. „Das ist ebenfalls eine sehr gute Wohnlage“, so Bülte. Lange zu warten brauchen Häuslebauer in spe nicht: „Ich gehe davon aus, dass Anfang 2016 mit der Bebauung begonnen werden kann“, sagt der Baudezernent. Auf dem Papier ist der Acker schon Bauland. 2015 müssten lediglich die Detailplanung, die Kanalbauarbeiten und der Straßenbau erfolgen – auf Kosten der Klöckner GmbH. Voraussetzung für diesen Zeitplan ist, dass der Planungsausschuss am Dienstag ,2. Dezember, 17.30 Uhr, im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz, zustimmt.

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