Instrumentalkreis schafft Besinnung abseits des Einkaufstrubels

WERNE Eine Stunde in Ruhe und Besinnung in der Klosterkirche sitzen, während vor den Toren Trubel und Geschäftigkeit herrschten: Am verkaufsoffenen Sonntag lud der Instrumentalkreis für Alte Musik zu Einkehr und Besinnung ein.

von Von Mareike Kneip

, 23.03.2009, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Instrumentalkreis schafft Besinnung abseits des Einkaufstrubels

Die Musiker des Instrumentalkreises für Alte Musik sorgten für besinnliche Stimmung.

Musik und Text standen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Guardian P. Suitbert gab mittels unterschiedlicher Texte Impulse: „Wir machen uns auf den Weg in die Zeit der Renaissance, eine Zeit, die viel Not erlebte, viel gesehen hat, in der aber auch Freude herrschte, die sich in der Musik niedergeschlagen hat.“ Es schlossen sich mit Domine Jesu Christe von L.G. Viadana und Suite in drei Sätzen von C. Negri zwei imposante Werke an. „Der Weg der Pilgerschaft befreie dich von falschen Anhänglichkeiten in der Anstrengung deines Leibes, vermehre die Kraft deiner Seele. Der Weg der Pilgerschaft sei dir ein Weg der Umkehr und Versöhnung und entzünde in dir die Liebe zu allem, was heilig ist“, so die ersten Zeilen eines Segensgebetes für den schweren Weg der Pilgerschaft.

Die Musiker wechselten auch innerhalb der einzelnen Stücke ihre Instrumente und verblüfften mit ihrer Fingerfertigkeit auf den unterschiedlichsten alten Holzblasinstrumenten.

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