Junge Band lässt sich zum Abschied auf Händen tragen

State of Flux

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat die Werner Band "State of Flux" die Bühne im Jugendzentrum Rapunzel verlassen. Sie bestritten am Samstagabend ihr vorerst letztes Konzert.

WERNE

von Von Mark Püttmann

, 17.04.2011, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Rapunzel: Abschiedskonzert State of Flux

Eine Band, die in Werne groß wurde - ein Band, die jung ist. Und doch gehen die Jungs von "State of Flux" jetzt erst einmal getrennte Wege. Zum Abschied wünschten sie sich ein Konzert und luden andere Weggefährten und befreundete Bands dazu ein. 150 junge Leute feierten mit ihnen - und trugen sie auf Händen.
16.04.2011
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Fabian Stroben (Bass, rechts) und Carsten Palkowski (Gitarre / Gesang) von der Band State of Flux. Die Werner wird man in dieser Formation so schnell nicht wiedersehen.© Foto: Mark Püttmann
Die Werner Band State of Flux trat mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Freitag auf die Rapunzel-Bühne. Carsten Palkowski (r.) und Jonas Sahli bestritten ihr vorerst letztes Konzert.© Foto: Mark Püttmann
Sie trafen sich zu ihren ersten Proben, coverten erst viele Lieder, aber schrieben rasch auch viele eigene Stücke: State of Flux. Nun machen die Werner erst einmal eine Band-Pause. Jonas Sahli an der Gitarre.© Foto: Mark Püttmann
Die Band State of Flux spielte ihr vorläufiges Abschlusskonzert im Jugendzentrum Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Die "Nothing but Rascals" kamen, um sich beim Abschlusskonzert von "State of Flux" mit einem eigenen Gig zu präsentieren.© Foto: Mark Püttmann
Mucky Feet spielte ebenfalls beim State-of-Flux-Abschied im Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Mucky Feet spielte ebenfalls beim State-of-Flux-Abschied im Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Hart: Bedding a friend to silence spielte im Rapunzel auf.© Foto: Mark Püttmann
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Sie trafen sich zu ihren ersten Proben, coverten vorerst viele Lieder, aber komponierten auch rasch eigene Stücke. So erreichte die Band früh einen hohen Bekanntheitsgrad in Werne. „Werne ist einfach unsere Heimat, und besonders das Rapunzel hatte immer Zeit und Platz uns auftreten zu lassen", erklärte Gitarrist Jonas Sahli am Freitag. "Die Konzerte hier in Werne waren für uns meist das schönste.“

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Rapunzel: Abschiedskonzert State of Flux

Eine Band, die in Werne groß wurde - ein Band, die jung ist. Und doch gehen die Jungs von "State of Flux" jetzt erst einmal getrennte Wege. Zum Abschied wünschten sie sich ein Konzert und luden andere Weggefährten und befreundete Bands dazu ein. 150 junge Leute feierten mit ihnen - und trugen sie auf Händen.
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Fabian Stroben (Bass, rechts) und Carsten Palkowski (Gitarre / Gesang) von der Band State of Flux. Die Werner wird man in dieser Formation so schnell nicht wiedersehen.© Foto: Mark Püttmann
Die Werner Band State of Flux trat mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Freitag auf die Rapunzel-Bühne. Carsten Palkowski (r.) und Jonas Sahli bestritten ihr vorerst letztes Konzert.© Foto: Mark Püttmann
Sie trafen sich zu ihren ersten Proben, coverten erst viele Lieder, aber schrieben rasch auch viele eigene Stücke: State of Flux. Nun machen die Werner erst einmal eine Band-Pause. Jonas Sahli an der Gitarre.© Foto: Mark Püttmann
Die Band State of Flux spielte ihr vorläufiges Abschlusskonzert im Jugendzentrum Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Die "Nothing but Rascals" kamen, um sich beim Abschlusskonzert von "State of Flux" mit einem eigenen Gig zu präsentieren.© Foto: Mark Püttmann
Mucky Feet spielte ebenfalls beim State-of-Flux-Abschied im Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Mucky Feet spielte ebenfalls beim State-of-Flux-Abschied im Rapunzel.© Foto: Mark Püttmann
Hart: Bedding a friend to silence spielte im Rapunzel auf.© Foto: Mark Püttmann
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Jedoch sahen die vier Jungs aus Werne ihren Höhepunkt in der Ruhrtour 2010, welche zum Teil auch im Rapunzel bestritten wurde. Dort wurde "State of Flux" als beste Werner Band ausgezeichnet.

Aus Studiengründen musste Fabian Stroben jedoch nach einiger Zeit die Band verlassen und wurde durch Simon Ackers am Bass ersetzt. „In der Zeit mit Simon haben wir sehr viele neue Sachen ausprobiert. Unsere Sounds sind sehr viel elektronischer geworden“, sagt Sahli. Jedoch muss sich die bekannte Lokalband nun vorerst auflösen, da die Mitglieder aus Studiengründen in verschiedenen Orte ziehen werden, und so regelmäßiges Proben unmöglich ist.

Zu ihrem Abschied wünschte sich die Band noch ein Abschiedskonzert, welches am vergangenen Samstag Abend im Jugendzentrum Rapunzel stattfand. Dazu luden die vier Jungs drei weitere Bands aus Werne ein. Unter anderem war "Bedding a Friend to Silence" am Start und spielte Electro Metal - vor allem mit neuen Songs machte die Band die Leute heiß.Zweite Band des Abends waren die Lokalmatadore von Mucky Feet. Gitarrist und Sänger Niko Schnitzler: „Wir sind schon lange mit den Jungs von State of Flux befreundet. Wir haben schon oft mit ihnen zusammen gearbeitet und mit ihnen zusammen auf der Bühne gestanden.“

So konnte die Band es sich bei diesem Konzert nicht nehmen lassen, State of Flux auf die Bühne zu holen und ihnen die Chance zu geben, sich auf den Händen der rund 150 Zuschauer tragen zu lassen. „Mucky Feet ist eigentlich die Band die den Rock in Werne groß gemacht hat. Wir freuen uns, dass sie uns hier unterstützt haben“, sagte Jonas Sahli. Die letzte Vorband waren "Nothing but Rascals" aus Dortmund. Sie überzeugten das Publikum mit einem ausgefallenen Indie Sound. Die Bandmitglieder sind schon lange Freunde des "State of Flux"-Mitglieds Carsten.

Dann bestiegen die Jungs von State of Flux die Bühne. Sie spielten sowohl ihre alten und bekannten Songs, aber auch neue Stücke wurden erstmals vorgestellt. Auffallend war, dass sich der Sound der Band weiter entwickelt hat - sie arbeiteten sehr viel mit Synthesizer. „Wir hatten so viel Spaß auf der Bühne - es hat einfach mal wieder Bock gemacht, alle Fans wieder zu sehen“, sagte Simon Ackers hinterher. „Wir haben in der nächsten Zeit einfach keine Möglichkeit mehr zu proben oder Konzerte zu geben, aber unser Traum ist es, trotz der Entfernung nochmals zusammen ins Studio zu gehen und unsere neuen Songs aufzunehmen“, erklärte Jonas Sahli.

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