Zum wiederholten Mal musste Dieter G. den Rasen in seinem Vorgarten erneuern. Der Grund: Die nicht beseitigten Hinterlassenschaften von Hunden. © Carina Strauss
Hundekot-Problem

Kaputte Pflanzen und Diebstahl – Werner hat die Nase voll

Wieder musste er den Rasen in seinem Vorgarten erneuern. Das ist schon nichts Neues mehr für den Werner Dieter G. Doch nun sei auch noch Diebstahl hinzugekommen.

Dieter G. wohnt mit seiner Familie ruhig gelegen in der Robert-Koch-Straße in Werne. Das Einfamilienhaus mit Vorgarten liegt nur einen Katzensprung entfernt von den nächsten Feldern. Doch seit einigen Jahren wird das Thema Vorgarten für G. immer mehr zum Ärgernis. Sein Problem: Hundebesitzer lassen ihre Tiere dort ihr Geschäft verrichten. „Ich bin kein Hundehasser”, betont G., der lieber anonym bleiben möchte.

Ob das Schild hilft? Hundebesitzer würden ihre Hunde einfach in seinem Vorgarten ihr Geschäft machen lassen, so ein Werner.
Ob das Schild hilft? Hundebesitzer würden ihre Hunde einfach in seinem Vorgarten ihr Geschäft machen lassen, so ein Werner. © Carina Strauss © Carina Strauss

Doch nun habe er zum wiederholten Mal seinen Rasen im Vorgarten erneuern müssen. „Das ist nicht in Ordnung. Die Pflanzen gehen kaputt, der Rasen geht kaputt. Ein Stück weiter die Straße runter ist man doch direkt im Grünen.” Sogar im Garten hinter dem Haus würde er die Hinterlassenschaften von Hunden und Katzen finden.

Abwehr-Geräte gestohlen

Was für ihn aber nun endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht hat, ist etwas anderes. Um Hunde und Katzen von seinem Grundstück fernzuhalten, hat er sich drei Geräte angeschafft, die die Tiere mittels hochfrequenter Töne vom Grundstück fernhalten sollen. Aber nur eins davon ist noch da. „Die wurden nachts geklaut. Eins haben sie mir noch stehenlassen”, so G.

Drei solcher Geräte hatte der Werner zur Abschreckung von Hunden und Katzen aufgestellt. Nur eins ist noch da.
Drei solcher Geräte hatte der Werner zur Abschreckung von Hunden und Katzen aufgestellt. Nur eins ist noch da. © Carina Strauss © Carina Strauss

Dass er seinen Rasen und seine Pflanzen mehrfach erneuern musste, sei das eine, doch „das Schlimmste ist das Klauen.” Nun hofft er auf die Einsicht der Hundebesitzer und das er nicht weiter bestohlen wird. „Die Dinger kosten ja auch nicht nur zwei Euro.”

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