Von der Steinzeit bis heute: Ausstellung „ArbeitsWege“ ist nun im Werner Kino zu sehen

Ausstellung

Weite Wege zum Arbeitsplatz sind kein Phänomen der Moderne – auch wenn es zunächst den Anschein hat. Die Ausstellung „ArbeitsWege“ will das verdeutlichen. Seit Donnerstag im Werner Kino.

Werne

, 15.02.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von der Steinzeit bis heute: Ausstellung „ArbeitsWege“ ist nun im Werner Kino zu sehen

Dr. Katharina Hülscher (l.), Projektleiterin von Werne up’n Patt, vor der Karte der Ausstellung „ArbeitsWege“. © Felix Püschner

Mehr als 8000 Menschen pendeln täglich nach Werne hinein, mehr als 9000 aus der Lippestadt hinaus. Die Wanderausstellung „ArbeitsWege“ des Karl-Pollender-Stadtmuseums im Rahmen von Werne up’n Patt soll diese Wege aufzeigen. Die letzte Station der Ausstellung ist seit Donnerstag (14. Februar) das Kino an der Alten Münsterstraße.

Exponate wie die Geweihaxt aus der Jungsteinzeit oder die Pickelhaube aus dem 19. Jahrhundert sollen zudem verdeutlichen, dass Pendeln beziehungsweise weite Arbeitswege tatsächlich ein ziemlich altes Phänomen sind – auch wenn wir es heute in erster Linie als moderne Erscheinung in Verbindung mit Beruf oder Schule betrachten, wie Dr. Katharina Hülscher, Projektleiterin von Werne up’n Patt, erklärt.

Soldaten, die in den Krieg zogen, oder Nomaden, die den Tieren bei der Jagd folgten, nahmen schließlich auch weite „Arbeitswege“ auf sich.

Karten und Stadtpläne

Im Zentrum der Ausstellung stehen jedoch Karten und Stadtpläne, auf denen Besucher ihre jeweiligen Arbeitswege einzeichnen sollen – idealerweise mit Angabe des genutzten Verkehrsmittels.

Die Resonanz für die Mitmach-Ausstellung war laut Hülscher bislang positiv: „Es hat sich schon gezeigt, dass das Einzugsgebiet der Pendler wesentlich größer ist, als wir es zunächst angenommen haben. Man muss aber auch sagen, dass die Karten natürlich nicht wirklich repräsentativ sind.“

Von der Steinzeit bis heute: Ausstellung „ArbeitsWege“ ist nun im Werner Kino zu sehen

Eine kleine Axt aus der Steinzeit zählt zu den Exponaten der Ausstellung "ArbeitsWege". Im Zentrum steht jedoch etwas ganz anderes. © Felix Püschner

Ergebnisse werden ausgewertet

Die Station im Kino soll der Ausstellung noch einmal Schwung und mehr Präsenz verleihen – und zugleich aufzeigen, was das Stadtmuseum so zu bieten hat. „Wir erhoffen uns da schon etwas von. Hier im Kino kommen schließlich viele Leute vorbei“, sagt Hülscher

Zu sehen ist die Ausstellung im Kino noch bis zum 7. März. Anschließend sollen die Ergebnisse ausgewertet werden.

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