Kirchweihfest zeigte Stärke der Gemeinschaft

WERNE Bunt ist kirchliche Gemeinschaft: Eine Vielfalt, die sich am Samstag und am Sonntag im Kirchweihfest der Teilgemeinde St. Johannes widerspiegelte. Jeder fasste mit an und so vieles möglich.

von Von Michael Lunemann

, 23.06.2008, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Heiner Innig tat sich als Glücksbringer und Losverkäufer hervor.

Pfarrer Heiner Innig tat sich als Glücksbringer und Losverkäufer hervor.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Ethnien und Teilgemeinden feierten gemeinsam die Geburt Johannes des Täufers, Namenspatron des gleichnamigen Gemeindeteils.

Eine Vielfalt, die sich in der gemeinsamen ehrenamtlichen Arbeit zeigte und in einem gemeinsamen Interesse gipfelte. Jeder fasste mit an und wollte zum Gelingen des Festes beitragen.

Ehrenamtliches Engagement gelobt

Ob Mitglied der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der katholischen Frauengemeinschaft (kfd), der Kolpingfamilie, die Jugendgruppe "Phönix", Messdiener oder auch Schützenbruder. "Das ist nicht selbstverständlich für ein Fest in dieser Größenordnung", lobte Pfarrer Heiner Innig das ehrenamtliche Engagement.

Der eine backte Pizza, der andere Kuchen, die eine frittierte Pommes, die andere portionierte Eis oder verkaufte Lose. Wieder andere gingen mit Kindern auf Mäusejagd, forderten Groß und Klein zu einem Geschicklichkeits-Wettkampf heraus.

"Voices from heaven"

Manches begeisterten mit ihrer Stimme, wie die Mitglieder des Chors "Voices from heaven", der von Eltern und Kindern aus allen Gemeindeteilen der Pfarrgemeinde Seliger Nikolaus Groß unterstützt wurde. Eine bunte Vielfalt von Menschen, Aufgaben und Tätigkeiten, die von Ulrich Backhove und Mechthild Berger organisiert und koordiniert wurden.

Vielfalt, die in ein gemeinsames Ziel gipfelte: Zum einen - mit dem deutlich geringeren Betrag die längst notwendige Orgelreinigung in St. Johannes zu unterstützen. Zum anderen mit dem weitaus größeren Teil des Fest-Erlöses ein Schulprojekt von Jesuitenpfarrern in einem Vorort von Buenos Aires in Argentinien zu fördern: Spendengelder, mit denen die Schulspeisung gesichert wird, Lehrergelder bezahlt werden und Mehrzweckräume für das stetig wachsende Projekt angebaut werden können.

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