Kita am Ostring bekommt halbe Ü3-Gruppe

"Unter dem Regenbogen"

Zwischenlösung für die evangelische Kindertageseinrichtung "Unter dem Regenbogen" in Werne: Sie bekommt im kommenden Kindergartenjahr eine zusätzliche Gruppe für Kinder von drei bis sechs Jahren. Kirchengemeinde und Trägerverbund wollen so der Nachfrage an Ü3-Plätzen gerecht werden - und bauen dafür das Gemeindehaus um.

WERNE

, 09.02.2015, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Liane Meinke (v.l.), stellvertretende Kita-Leiterin, Anja Raab, Kita-Leitung, Elke Kappen vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Werne und Pfarrer Alexander Meese stellten am Montag die Pläne für die neue Kita-Gruppe vor.

Liane Meinke (v.l.), stellvertretende Kita-Leiterin, Anja Raab, Kita-Leitung, Elke Kappen vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Werne und Pfarrer Alexander Meese stellten am Montag die Pläne für die neue Kita-Gruppe vor.

Für das Vorhaben, das zunächst auf drei Jahre angesetzt ist, werden die Räume im neben der Kita liegenden Gemeindehaus am Ostring umgebaut: Auf 80 Quadratmetern entstehen hier zwei Gruppenräume, ein Flur mit Garderobe und ein Bewegungsraum. Zwölf Kinder, die größtenteils aus dem U3-Bereich stammen, werden die Gruppe besuchen. "Die Eltern sind natürlich sehr froh, dass ihre Kinder in der Kita bleiben können", sagt Elke Kappen vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Werne.

Evangelische Kirchengemeinde finanziert Umbau

Man habe den Bedarf für eine zusätzliche Gruppe gesehen und sei daraufhin auf die Stadt Werne sowie den Träger der Kita, den Trägerverbund im Kirchenkreis Hamm, zugegangen, wie Pfarrer Alexander Meese erklärt. "Die neuen Pläne passen sehr gut in unser Gemeindekonzept, das vorsieht, dass wir für die Menschen vor Ort etwas leisten", sagt Meese. "Auch für die Auslastung des Gebäudes, in das zusätzliches Leben einzieht, ist das nur von Vorteil".

Finanziert werden Umbau und Räumlichkeiten durch die evangelische Kirchengemeinde. Teilkosten sollen durch die Mieteinnahmen, die der Trägerverbund für die Kita-Räume trägt, gedeckt werden. Genau Zahlen zu den Kosten gibt es bisher noch nicht - erst in der vergangenen Woche war die Zusage für die Pläne vom Landesjugendamt gekommen. Wie viel die zusätzliche Gruppe die Stadt kosten wird, soll im im nächsten Jugendhilfeausschuss vorgelegt werden.

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