Gegen die Langeweile: Katholische Kitas geben online Basteltipps

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Die meisten Werner Kinder bleiben aktuell daheim. Auf der Internetseite des Verbundes der katholischen Kitas gibt es nun Basteltipps für die Daheimgebliebenen und Impressionen aus der Notbetreuung.

Werne

, 24.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Februar ist der Verbund der katholischen Werner Kitas im Internet zu finden: Über eine Homepage und eine Facebookseite informieren die Kitas über alles, was gerade in und um die Kita ein Thema ist. Der Start der Internetpräsenz kam genau zum rechten Zeitpunkt, denn nun hält sie den Kontakt zu den Eltern in der kitafreien Zeit aufrecht.

Damit den Kindern daheim nicht langweilig wird, postet die Kitaseite seit dem 20. April täglich kleine Bastelanleitungen für die Familien. Am Starttag war das beispielsweise die Anregung, ein Bild darüber zu malen, was die Kinder machen wollen, wenn sie wieder in die Kita dürfen. Am nächsten Tag gab es die Idee, aus Erdbeeren, Schokolade und Zuckeraugen Marienkäfer zu bauen und am nächsten Tag eine Bastelanleitung für Schmetterlinge aus Kaffeefiltern.

So läuft die Notbetreuung in den katholischen Kitas

Die Ideen wurden von den Erzieherinnen zusammengetragen. Neben den Bastelideen gibt es auf der Onlinepräsenz des Kita-Verbundes alle relevanten Infos für die Eltern und Impressionen aus der Notbetreuung. In den Werner Kitas herrscht aktuell nämlich Flaute: Im Schnitt sind seit der Schließung der Einrichtungen täglich dreizehn Kinder auf die katholischen Kitas (St. Christophorus, St. Sophia, St. Johannes der Täufer und Maria Frieden) verteilt.

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An manchen Tagen stünde eine Kita auch komplett leer, berichtet Verbundleitung Steffi Heider (46). Das werde sich jedoch bald ändern, denn nach fünf Wochen sei bei einigen Familien „die Luft raus“. Viele Eltern, die eigentlich die Notbetreuung in Anspruch nehmen konnten, hätten ihre Kinder bisher dennoch Zuhause gelassen.

Zahl der Kinder in den Kitas wird steigen

„Die Eltern sind sehr verantwortungsvoll und verstehen, dass die Notbetreuung nur für den Notfall gedacht ist. Doch auch in diesen Familien muss wieder Normalität einkehren und die Eltern müssen wieder ihrer Arbeit nachgehen“, so die Verbundleitung. In den letzten Tagen seien einige neue Anträge auf Notbetreuung auf ihrem Schreibtisch gelandet. Auch dadurch, dass nun weitere Berufsgruppen die Notbetreuung in Anspruch nehmen dürfen, würde die Zahl der betreuten Kinder in den nächsten Tagen und Wochen steigen.

Die Kinder in der Notbetreuung der Kita St. Christophorus malten mit Kreide eine Corona-Vire auf den Boden und bewarfen sie mit Wasserbomben, um ihr den Garaus zu machen.

Die Kinder in der Notbetreuung der Kita St. Christophorus malten mit Kreide eine Corona-Vire auf den Boden und bewarfen sie mit Wasserbomben, um ihr den Garaus zu machen. © Kindergarten St. Christophorus

Den Kindern wird in der Notbetreuung in jedem Fall nicht langweilig. Kreative Aktionen stehen an der Tagesordnung: Kürzlich malten die Kinder in St. Christophorus mit Kreide Coronaviren auf den Boden, die sie daraufhin mit Wasserbomben bewarfen, um ihnen den Garaus zu machen.

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