Das Marien-Hospital wird gemeinsam mit dem Christophorus-Krankenhaus Teil der „Katholischen St. Paulus Gesellschaft“. © Goldstein (A)
Neue Gesellschaft

Klinikum Lünen-Werne äußert sich zu den Folgen der Mega-Fusion

Das Klinikum Lünen-Werne fusioniert mit zehn weiteren Krankenhäusern zur „Katholischen St. Paulus Gesellschaft“. Was das konkret für die zwei Standorte bedeutet, erläutert ihr Geschäftsführer.

Es ist ein Mega-Projekt, das im November 2020 grünes Licht vom Bundeskartellamt bekam: Vier Krankenhaus-Gesellschaften mit insgesamt 17 Einrichtungen in sechs Städten verschmelzen zur „Katholischen St. Paulus Gesellschaft“. Zu den 12 Krankenhäusern (bei den übrigen Einrichtungen handelt es sich um Senioren- und Pflegeheime) gehört auch das Klinikum Lünen-Werne mit seinen Standorten Marienhospital und Christophorus-Krankenhaus.

Bisher hatten sich alle Beteiligten zurückhaltend gezeigt, was die Folgen der Fusion für die einzelnen Standorte betraf. Allerdings gab es die Beteuerung, dass keine Arbeitsplätze wegfallen sollen – und am Ende die Patientinnen und Patienten profitieren würden.

Das hat nun auch Axel Weinand, Geschäftsführer des Klinikums Lünen-Werne, im Gespräch mit unserer Redaktion bekräftigt. Es sei nicht vorgesehen, Arbeitsplätze an den beiden Standorten zu streichen. Und auch die Geburtsstation des Marienhospitals, die in dem neuen Verbund vergleichsweise klein ist, stehe derzeit nicht nur Diskussion.

In einem gemeinsamen Pressegespräch erklärten die Geschäftsführer, dass die Schließung einer Fachabteilung durchaus denkbar sei. Aber: „Eine Kündigung wird es auch dann nicht geben.“ Axel Weinand hebt die Vorteile der Fusion hervor: „Der medizinische Austausch wird intensiver, die Standorte ergänzen sich.“

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Daniel Claeßen
Beruflicher Quereinsteiger und Liebhaber von tief schwarzem Humor. Manchmal mit sehr eigenem Blick auf das Geschehen. Großer Hang zu Zahlen, Statistiken und Datenbanken, wenn sie denn aussagekräftig sind. Ein Überbleibsel aus meinem Leben als Laborant und Techniker. Immer für ein gutes und/oder kritisches Gespräch zu haben.
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