Ein halbes Jahr nach der zweite Impfung könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses in Werne bald ihre Auffrisch-Impfungen bekommen. © Ludger Risse (A)
Krankenhaus in Werne

Krankenhaus in Werne: Mitarbeiter sollen bald dritte Impfung bekommen

Ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung gibt es in ersten Pflegeeinrichtungen die dritte Impfung. Auch die Mitarbeiter des Krankenhauses in Werne sollen bald den dritten Piks bekommen - für einen besseren Schutz.

Für einige Hochbetagte sowie Bewohner und Patienten in stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind die sogenannten Booster-Impfungen gestartet. Ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung gegen das Corona-Virus gab es für einen Teil der Bevölkerung mittlerweile den dritten Piks.

Neben Personen über 80 Jahre oder mit Immunschwäche sind seit September auch Bewohner und Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen und häuslicher Pflege an der Reihe. Mittlerweile wurde die sogenannte Booster-Impfung auch für Personen in medizinischen Einrichtungen und für Menschen ab 60 Jahren empfohlen.

Dritte Impfung im Krankenhaus Werne wird begrüßt

Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem St.-Christophorus-Krankenhaus in Werne sollen demnach bald den dritten Piks bekommen. „Wir diskutieren das gerade. Das Interesse besteht aber auf jeden Fall. Auch Mitarbeiter fragen schon danach. Wir begrüßen die dritte Impfung“, erklärt Standortleiter Ludger Risse. Demnach käme eine dritte Impfung für etwa 500 Mitarbeiter in Frage, die an den Standorten Werne und Lünen arbeiten. In Werne sind es allein etwa 200 bis 250 Personen.

90 Prozent des Personals wurde im Frühjahr direkt im Krankenhaus in Werne geimpft – darunter auch eine Vielzahl mit dem Impfstoff Astrazeneca. Darüber hinaus ließen sich laut Risse einige Mitarbeiter in Impfzentren piksen. Je nach Impfstoffverteilung des Landes soll das Personal alsbald die Auffrischimpfung wieder direkt im Krankenhaus bekommen.

Höherer Schutz mit dritter Impfung

Mit der Booster-Impfung erhoffen sich die Experten grundsätzlich einen höheren Schutz vor einer Corona-Infektion insbesondere bei stark gefährdeten Personen. Ab Oktober finden Impfungen in der Regel ausschließlich über die Hausärzte und Betriebsärzte statt. Denn zu Ende September werden die Impfzentren in NRW geschlossen. Das hat das Gesundheitsministerium des Landes Anfang September beschlossen.

Demnach hat man sich zum Ziel gesetzt, die Auffrisch-Impfungen in der (teil-)stationären Pflege bis zum 31. Oktober abgeschlossen zu haben. „In den übrigen Einrichtungen (zum Beispiel Demenz-Wohngemeinschaften oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) sollen Auffrischungsimpfungen bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein“, heißt es seitens des Gesundheitsministeriums. Generell sind Auffrisch-Impfungen dann vorgesehen, wenn die Zweitimpfung gegen das Coronavirus mindestens sechs Monate zurückliegt.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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