Der Sandstein-Sockel für den Heiligen Nepomuk steht bereits am neuen Kreisverkehr Burg-/Münsterstraße. © Jörg Heckenkamp
Kreisverkehr Münsterstraße

Kreisverkehr Werne: Warten auf die Heiligen-Figur

Dem neuen Kreisverkehr an der Burgstraße/Münsterstraße fehlt ein wichtiges Detail, das gerade ältere Werner Bürger vermissen. Aber bald ist es in neuem Glanz zurück.

Verkehrstechnisch ist der Kreisverkehr Münster-/Burgstraße Becklohhof soweit fertig. Doch an einer Stelle fehlt ein wichtiges Detail, welches gerade die älteren Werner vermissen: die Statue des Heiligen Nepomuk, die vor der Umwandlung vor der Hornebrücke zu finden war.

Genau an diese Stelle soll die Figur demnächst zurückkehren. Die Vorbereitungen laufen bereits. Gut sichtbar ist ein erster Schritt zur Neuaufstellung: Ein neuer Sockel aus Sandstein steht seit einigen Tagen auf dem vorbereiten Betonfundament hinter dem Brückengeländer und fast an alter Stelle.

Die Statue des Heiligen Nepomuk befindet sich derzeit im Stadtmuseum.
Die Statue des Heiligen Nepomuk befindet sich derzeit im Stadtmuseum. © Anne Schiebener (A) © Anne Schiebener (A)

In früheren Zeiten waren Brücken nicht unbedingt für die Ewigkeit gebaut. Da bedurfte es eines Heiligen, der über eine sichere Querung achtete. Das ist der sogenannte „Brückenheilige“, der Hl. Nepomuk. Seit 1976 hat er seinen Platz an der Hornebrücke Burgstraße.

„Die Sanierung des Gehäuses, in dem die Figur steht, läuft gerade“, weiß Petra Göbel vom Denkmalamt der Stadt. Unter anderem ein neues Schloss und ein neues Glas werden eingebaut: Panzerglas, wie Göbel sagt, um Diebstahl oder Beschädigung vorzubeugen.

Die Stadt lässt momentan das Gehäuse für die Heiligenfigur restaurieren. © Andrea Wellerdiek (A) © Andrea Wellerdiek (A)

Wann die Figur ihren neuen, alten Platz einnehmen kann, ist noch unklar. Wahrscheinlich in den nächsten Wochen und begleitet von einer Zeremonie mit der katholischen Kirche.

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Jörg Heckenkamp

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