Wie geht es nach den Sommerferien an den Schulen weiter? Welche Regeln gelten und worauf müssen sich Schüler und Eltern in Werne einstellen? © picture alliance / dpa
Schulen in Werne

Lüftung, Mensa, Impfaktionen: So bereiten sich Schulen in Werne auf den Start vor

Trotz steigender Infektionszahlen fühlen sich die Schulen gut gewappnet für den Schulstart. „Wir sind völlig entspannt“, sagt ein Werner Schulleiter. Aber worauf genau müssen sich Eltern und Schüler einstellen?

Die Vorbereitungen für das neue Schuljahr laufen auf Hochtouren. Auf der letzten Ministerpräsidentenkonferenz gab es bisher keine neuen Änderungen. „Zudem haben wir es hier mit einer steigenden Inzidenz zu tun und dementsprechend sind die Maßnahmen, die schon vor den Ferien gültig waren, weiterhin einzuhalten“, sagt Marcel Damberg, Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG).

In den Schulen gilt also weiterhin die Masken-Pflicht in den Gebäuden. „Daran sind wir mittlerweile auch gewöhnt. Letztes Jahr haben wir das auch ganz entspannt geklärt, dass bei höheren Temperaturen Hitze-frei gegeben wurde“, so Damberg. Weiterhin sind Hygiene-Maßnahmen wie Händewaschen und Abstand halten wichtiger Bestandteil des Schulalltags. Etwas Normalität wird aber auch zurückkehren. Das AFG wird zum Beispiel die Mensa ab dem ersten Tag öffnen.

3G-Regeln entlasten die Werner Schulen

Die 3G-Regeln (Geimpft, Genesen oder Getestet) geben den Schulen zudem weitere Sicherheiten. Geimpfte Schüler müssen sich zum Beispiel nicht mehr testen lassen. „Das Kollegium und alle Mitarbeiter waren schon vor den Ferien durchgeimpft und viele Schüler der Oberstufe lassen sich jetzt impfen oder sind schon geimpft“, so Damberg. Geplant ist auch noch Impftermine anzubieten mit dem Kreis Unna für nicht geimpfte Schüler.

Bereits vor den Sommerferien hat das Christophorus-Gymnasium (GSC) eine Impfaktion gestartet. Dennoch möchte das GSC auch geimpfte Schüler in den ersten Wochen testen. „Wir wollen in den ersten eineinhalb Wochen gerne alle Schüler testen, da auch viele Reiserückkehrer dabei sein werden und wenig Erkenntnisse darüber bekannt sind, ob man sich trotz Impfung anstecken kann“, so Schulleiter Thorsten Schröer.

Marcel Damberg leitet das Anne-Frank-Gymnasium (AFG).
Marcel Damberg leitet das Anne-Frank-Gymnasium (AFG). © AFG Werne © AFG Werne

Begrüßung der neuen Werner Fünftklässler

Die Begrüßung der neuen Fünftklässler wird wie jedes Jahr im Freien stattfinden. „Wir haben eine riesige Wiese vor der Schule und wir achten dann darauf, dass die Klassen sich nicht durchmischen beziehungsweise in ihren Bereichen bleiben“, erklärt Schröer.

Auch die Wiehagenschule bereitet sich auf den Schulstart vor. Da sich Kinder unter 12 Jahren nicht impfen lassen können, wird zwei mal die Woche getestet. „Wir haben hier immer die Lolli-Tests für die Kinder. Dazu sind die Kollegen alle geimpft. Viel sicherer kann man das eigentlich nicht gestalten“, sagt Schulleiterin Nicola Buschkotte.

Neben den Testmöglichkeiten wurden einige Stundenpläne angepasst, um eine Durchmischung von Jahrgängen und Lehrern zu vermeiden. Ein Vorteil ist zudem die zentrale Luftfilteranlage, welche im Zuge des Neubaus installiert wurde.

„Wir sind hier super vorbereitet“

„Die Luftfilteranlagen sind nach dem neusten Standard und machen die mobilen Luftfilteranlagen überflüssig. Technisch sind wir da auf der sicheren Seite“, sagt Buschkotte. Die Einschulung erfolgt Klassenweise an der Wiehagenschule. „Damit haben wir letztes Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ist für die Eltern auch angenehmer, da man im kleinen Rahmen eher den Überblick hat, wer die Mitschüler und die anderen Eltern sind“, so Buschkotte.

Trotz der einzelnen Schichten wird die Einschulung aber nur am Vormittag stattfinden: „Wenn die eine Klasse beim Empfang ist, ist die nächste schon bei der Andacht in der Kirche. Wir wollen mit der gestaffelten Variante jeder Klasse gerecht werden.“ Insgesamt fühlen sich die Werner Schulen durch die Vorerfahrung der letzten Jahre und die Impfmöglichkeiten gut gerüstet für das neue Schuljahr. Oder wie AFG-Leiter Damberg es formuliert: „Hier ist ein völlig tiefenentspanntes Klima. Wir sind super vorbereitet.“

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