Masern legen Schulbetrieb in Werne fast lahm

Barbaraschule

Die Lehrer der Barbaraschule in Werne sind am Donnerstag unter sich geblieben - zumindest die fünf, die noch kommen durften. Die anderen sieben Kollegen sind zu Hause geblieben, genauso wie die rund 60 Schüler. Eine Folge der Masern-Erkrankung von zwei Kindern.

WERNE

, 28.01.2016, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Werner Barbaraschule fand am Donnerstag kein Unterricht statt. Der Grund: Zwei Schüler waren an Masern erkrankt und eine Epidemie sollte verhindert werden.

An der Werner Barbaraschule fand am Donnerstag kein Unterricht statt. Der Grund: Zwei Schüler waren an Masern erkrankt und eine Epidemie sollte verhindert werden.

„Es handelt sich nicht um eine Masern-Epedemie“, macht Liane Jäger, Leiterin des Schulamtes, klar. Der Schulbetrieb sei auch nicht zusammengebrochen, „es gibt ja einen Notbetrieb“. Wichtig sei, dass die Schule alle Maßnahmen ergriffen habe, um eine Ausbreitung der ansteckenden Krankheit zu verhindern "mit Erfolg“.

Am Freitag sollen wieder alle Kinder und Jugendlichen kommen, die gegen die hartnäckige Virusinfektion geimpft sind, um ihre Zeugnisse in Empfang zu nehmen. Das bestätigte am späten Donnerstagnachmittag Hausmeister Hubert Schwichtenhövel.

Jeder muss Impfschutz nachweisen

Der 69-Jährige musste genauso wie alle anderen Mitglieder der Schulgemeinde seinen Impfschutz nachweisen und gegebenenfalls aufbessern. „Wer sich nicht impfen lassen will oder kann, muss zwei Wochen zuhause bleiben“, erklärt Constanze Rauert, Sprecherin des Kreises. Während der Impfstatus der Kindern nach Ansicht der Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes „erfreulich hoch“ gewesen sei, habe es bei den Erwachsenen Lücken gegeben.

Ende vergangener Woche waren zwei Schüler aus dem Kreis Coesfeld erkrankt. Das Kreisgesundheitsamt Coesfeld habe daraufhin sofort die Kollegen in Unna informiert, die die Kontrollen eingeleitet hätten.

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