Der Pegel der Horne ist stark angestiegen. Zur Erinnerung: Im Sommer 2020 war sie an dieser Stelle am Stadtsee fast ausgetrocknet. © Jörg Heckenkamp
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Mit Video: Tauwetter in Werne lässt die Horne stark ansteigen

Zehn Tage hatte die weiße Pracht, gepaart mit zweistelligen Minusgraden, die Lippestadt fest im Griff. Doch nun sorgen zweistellige Plusgrade dafür, dass Schnee und Eis weichen. Die Horne steigt.

Gut eine Woche war Werne unter einer dicken, weißen Schicht bedeckt. Als der Schnee in der Nacht von Samstag, 6., auf Sonntag, 7. Februar, gleich in Massen fiel, war das für viele Werner eine lang zurückliegende Erfahrung. Ein Jahrzehnt hatte es solche Schneemengen nicht mehr gegeben. Durch tagelange, frostige Temperaturen blieb die weiße Pracht lange liegen. Doch nun dauert es nicht mehr lange, bis der heftige Wintereinbruch nur noch eine Erinnerung ist.

Wenn es auch schon seit einigen Tagen taut und viel Regen gefallen ist, kann es dennoch auf schattigen Abschnitten von Straßen oder Gehwegen noch spiegelglatt sein. Spaziergänger müssen am Mittwoch, 18. Februar, zum Beispiel auf den Wegen am Stadtsee oder in Waldstücken vorsichtig gehen, um nicht auszurutschen.

Horne-Pegel ist stark gestiegen

Das Tauwetter in Verbindung mit kräftigem Regen Anfang der Woche sorgte dafür, dass der Pegel der Horne stark angestiegen ist. So rauschen mit lautem Getöse Wassermassen über das Wehr an der Hornemühle, Kurt-Schumacher Straße. Zur Erinnerung: Im Sommer 2020 war die Horne fast ausgetrocknet.

Die zweistelligen Minusgrade über mehrere Tage ließen die Gewässer wie den Stadtsee zufrieren. Die Feuerwehr warnte eindringlich vor dem Betreten. Die Warnung schlugen zahlreiche Bürger in den Wind, zum Glück ist nichts passiert.

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Tauwetter in Werne

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Jörg Heckenkamp

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