Mit Video: Werner Schülerfirma gewinnt NRW-Wettbewerb mit selbstgemachten Lampen

Die Schülerfirma des St.-Christophorus-Gymnasiums Picon hat am Montag den sogenannten Junior-Landeswettbewerb gewonnen. Am 15. Juni treten die Schülerinnen und Schüler beim Bundeswettbewerb an.
Die Schülerfirma Picon des GSC hat am Montag (10. Mai) den NRW-Junior-Wettbewerb gewonnen und tritt damit im Juni beim Bundeswettbewerb an. © Privat

Mit ihren Lampen aus Kupferrohren hat die Schülerfirma Picon des St.-Christophorus-Gymnasiums (GSC) in Werne am Montag (10. Mai) die Jury des sogenannten Junior-Landeswettbewerbs überzeugt. Gemeinsam mit der Schülerfirma bullerBuxe aus Düsseldorf überzeugte die Werner Schülerfirma die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertretern beim digitalen Landesentscheid von ihrer Geschäftsidee.

Damit werden Picon und bullerBuxe Nordrhein-Westfalen am 15. Juni beim Bundeswettbewerb vertreten, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Picon überzeugte Jury mit ihrem Gesamtkonzept

Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet werden zwei Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kunden und Investoren zu begeistern. In Nordrhein-Westfalen hatten sich von 40 Junior-Expert-Schülerfirmen nach einem Vorentscheid sechs Unternehmen für den Wettbewerb qualifiziert.

Beim virtuellen Event setzten sich Picon vom Gymnasium St. Christophorus in Werne und bullerBuxe vom Max-Planck-Gymnasium Düsseldorf gegen die anderen Finalisten durch. Die Freude war bei beiden Unternehmen groß: „Wir sind total stolz und dankbar. Wir haben das ganze Jahr darauf hingearbeitet und sind sehr glücklich!“, sagte Vorstandsvorsitzende von bullerBuxe Lina Rauch bei der Preisverleihung.

Die Chefin von Picon, Charlotte Eßner, fand ähnliche Worte: „Wir haben lange auf den Wettbewerb hingefiebert und sind jetzt super happy! Wir freuen uns sehr darauf, die anderen Schüler-Unternehmen auf Bundesebene kennenzulernen und uns auszutauschen.“

Lokale Werner Unternehmer unterstützten die Schülerfirma

Der Name Picon steht als Abkürzung für die englischen Wörter „Pipe“ (zu Deutsch Rohr) und „Construction“ (zu Deutsch Bau). Die Schülerfirma des GSC besteht aus neun Schülerinnen und Schülern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Wohnaccessoires im Industriestyle zu bauen und gewinnbringend zu verkaufen. Ihr erstes Produkt, die Designleuchte aus Kupferrohr mit unterschiedlichen Glühbirn-Formen, hatte die Schülerfirma in der Vergangenheit bereits in der Blumenwerkstatt, bei Bücher Beckmann und direkt im Gymnasium vertrieben.

Unterstützung haben die Schülerinnen und Schüler mit Rainer Steinweg und der Familie Nattler von zwei regionalen Partnern bekommen, die bei der Materialbeschaffung und praktischen Umsetzung involviert waren und die Qualität der Leuchten maßgeblich mitbestimmt haben.

In Nordrhein-Westfalen werden die Junior-Programme vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. gefördert.