Neuer Jahrgang wird dreizügig unterrichtet

Konrad-Adenauer-Realschule

78 Grundschüler haben sich für das kommende Schuljahr an der Konrad-Adenauer-Realschule angemeldet. Wie Schulleiterin Ursula Jahn-Gilles auf Anfrage erklärt, sind das zwölf Kinder weniger als vor einem Jahr. Für sie kein Grund zur Beunruhigung: "So können wir drei fünfte Klassen mit 26 Kindern anbieten."

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von Von Arnt Brede

, 04.03.2011, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ursula Jahn-Gilles, Leiterin der Konrad-Adenauer-Realschule, ist sicher, dass die Übergangslösung mit Unterricht in Containern Eltern nicht abgeschreckt hat, ihre Kinder an der Realschule anzumelden.

Ursula Jahn-Gilles, Leiterin der Konrad-Adenauer-Realschule, ist sicher, dass die Übergangslösung mit Unterricht in Containern Eltern nicht abgeschreckt hat, ihre Kinder an der Realschule anzumelden.

  Dass die Konrad-Adenauer-Realschule auch eine Übermittagsbetreuung anbietet, müsse sich wohl erst bei den Eltern rumsprechen. Sowohl Ursula Jahn-Gilles als auch Elke Kappen sind sich einig in der Einschätzung, dass die derzeitige übergangsweise Unterrichtssituation in Containern Eltern nicht abgeschreckt hat, ihre Kinder auf der Realschule anzumelden: „Im Gegenteil, viele Eltern freuen sich, dass ihre Kinder in einem Jahr dann im neuen Schulzentrum unterrichtet werden“, sagt die Realschulleiterin.   „Das ist auch unsere Wahrnehmung“, bestätigt die Schuldezernentin, „die Eltern halten das eine Jahr mit Unterricht in Containern für überschaubar.“ Ein weiterer Aspekt, der gegen einen regelrechten Einbruch bei den Anmeldezahlen an der Realschule spricht: „Die Eltern honorieren, dass sich die Haupt-und die Realschule im Vorfeld des Einzuges in das Schulzentrum viele Gedanken über neue Konzepte gemacht haben“, vermutet Elke Kappen. „Es ist viel in Bewegung, nicht nur baulich.“ 

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