Das Ordnungsamt der Stadt Werne verstärkt seine Kontrollen in den Osterferien und insbesondere rund um die Ostertage. © (A) Jörg Heckenkamp
Coronavirus in Werne

Ordnungsamt zieht Kontrollbilanz nach Weihnachten und blickt auf Silvester

Mit 13 Kolleginnen und Kollegen hatte sich das Werner Ordnungsamt auf die Weihnachtsfeiertage vorbereitet. Nun hat Leiterin Kordula Mertens Bilanz gezogen. Und sich zu den Silvesterkontrollen geäußert.

Im Schichtdienst hatte sich das Werner Ordnungsamt auf die Weihnachtsfeiertage eingestellt. 13 Kolleginnen und Kollegen waren vom 24. bis 26. Dezember im Dienst, stellten Quarantänebescheide aus, kontrollierten die Einhaltung der Quarantäne und behielten Maskenpflicht, Versammlungsverbot und alle anderen Coronaregeln im Auge. Gemeinsam mit dem beauftragten Wachdienst und der Polizei wurden auch die Innenstadt und die Außenbereiche mit Blick auf Gruppen im Auge behalten. Etwa auf Skateranlagen oder Spielplätzen.

Kordula Mertens, Leiterin des Werner Ordnungsamtes, ist mit der Bilanz der Weihnachtsfeiertage zufrieden: „Wir haben keinerlei Vorfälle gehabt, wo wir hätten einschreiten müssen. Die absolute Mehrheit hält sich an die Regeln. Ich habe den Eindruck, dass sich die Bürger seit Bestehen des letzten Lockdowns prima verhalten.“ Den Grund dafür vermutet Mertens aus der Gewohnheit des ersten Lockdowns, als ebenfalls Geschäfte, Dienstleister und Gastronomien schließen mussten. Auch große Parties habe es an Weihnachten nach Informationen des Ordnungsamtes nicht gegeben.

Ordnungsamt vermutet noch Restbestände in Werner Haushalten

Dass es so kommen würde, habe sich schon rund zwei Wochen vor Weihnachten abgezeichnet, so Mertens weiter: „Wir hatten vorher viele Anfragen, was man darf und was nicht.“ Auch für den privaten Bereich.

An Silvester ist das Abschießen von Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen untersagt. Auch der Verkauf von Alkohol ist zwischen 23 und 6 Uhr morgens weiterhin untersagt. Dass es an Silvester auch so reibungslos abläuft, keine großen Parties gefeiert und keine Raketen in vollem Umfang abgefeuert werden, hofft Kordula Mertens. Allerdings glaube sie auch, dass einige Werner noch Feuerwerks-Restbestände im Haus haben oder sich im benachbarten Polen mit illegalen Böllern eingedeckt haben könnten. Auch der Zoll sei im Einsatz, weil auch der Kauf über das Internet nicht erlaubt ist, so Mertens.

An Silvester ist das Ordnungsamt im Bereitschaftsdienst: Wenn neben der Polizei auch die Präsenz der Ordnungshüter benötigt wird, werde innerhalb kurzer Zeit eine Gruppe zusammenkommen, sagt Mertens. Feuerwehr, Rettungsdienst, Stadt und Polizei stehen über den sogenannten Stab außergewöhnlicher Ereignisse miteinander in ständigem Kontakt. „Wir sind erreichbar und wir werden auch unterwegs sein. Aber hauptsächlich geht es um Beschwerden“, so die Ordnungsamtsleiterin.

Böller-Verbotszonen hatte die Stadt Werne nicht definiert, da Feuerwerk erfahrungsgemäß auf privatem Gelände oder kleineren Straßen abgefeuert werde. Feuerwerk in der Innenstadt habe es in der Vergangenheit nur in kleinem Rahmen durch Feiernde in Gaststätten gegeben. Weil diese aber in diesem Jahr geschlossen sind, erwartet die Stadt in der Innenstadt keine Vorkommnisse.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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