Osterausstellung im kleinen Rahmen

Platzmangel im Stadtmuseum

Am gestrigen Sonntag war es soweit: Die kleine Osterausstellung "Impressionen von Passion und Ostern" öffnete im Stadtmuseum Werne ihre Pforte. Bis Ende April geben sich in der Westfälischen Stube Hase und Mittelalter die Hand. Und das war ursprünglich so gar nicht geplant.

WERNE

von Isabel Sonnabend

, 13.03.2011, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch dieses Jahr findet wieder im Stadtmuseum die Osterausstellung statt - wenn auch in etwas kleinerm Rahmen.

Auch dieses Jahr findet wieder im Stadtmuseum die Osterausstellung statt - wenn auch in etwas kleinerm Rahmen.

Da die Wiehagen-Schule ihr 100-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung im zweiten Obergeschoss feiert, fällt die Osterausstellung dieses Jahr etwas kleiner aus. Hierzu hat sich das Museum aufgrund des Platzmangels Folgendes einfallen lassen: Wer den „Mittelalterlichen Stadtrundgang durch Werne“ machen möchte, findet gleichzeitig die Osterausstellung in den selben Räumen. Zwischen Pflug und Waage hockt ein fröhlicher Hahn aus Holz in seinem Strohnest. Neben Brillenprobierkasten von 1850 und Photoneten für die Blutbestimmung prangen bunte, traditionelle Palmstöcke und -zweige auf einem schön verzierten Holztisch. Auf der Kaltmangel darf ebenfalls kein Osternest fehlen.

Wer nun denkt, dies werde der traditionellen Osterausstellung nicht gerecht, behält womöglich Recht. Trotzdem verleiht die seltsame Lösung der Ausstellung einen gewissen Charme: Man neigt dazu, die Osterdetails zwischen den mittelalterlichen Gegenständen zu suchen. „Das ist ja auch der Sinn am Ostereiersuchen“, sagt Lange bei ihrem Rundgang augenzwinkernd. Vor jedem gefundenen Gegenstand findet sich eine genauere Erklärung zu einzelnen Osterbräuchen. Nach der Eröffnung treten immer wieder Besucher ein, die gemütlich ihren sonntäglichen Ausstellungs-Rundgang durch die Stube antreten. Abschließend kann man zur diesjährigen Ausstellung sagen: Klein, aber fein.

Lesen Sie jetzt