Ein kleines Mädchen steht in einem Feld
Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist in der Pandemie auch in Werne angestiegen (Symbolbild). © Artur Aldyrkhanov/Unsplash
Familien in Werne

Pandemie hat für mehr Fälle von Kindeswohlgefährdung in Werne gesorgt

Im Kreis Unna und in Werne waren Kinder während der Pandemie stärker gefährdet als in den Vorjahren. Jugendamtsleiter Maik Rolefs nennt mögliche Gründe und erklärt die Entwicklungen.

Im Kreis Unna ist die Zahl der Verfahren zu möglicher Kindeswohlgefährdung während der Pandemie gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Landesbetriebes IT.NRW hervor. Demnach lag die Zahl der Verfahren im Jahr 2019 bei 990. 2014 lag sie bei 791 Verfahren und ist seither kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2020 machte die Zahl der kreisweiten Verfahren dann einen deutlichen Sprung auf 1188.

„Unsichere Zeiten“ könnten Eltern mit Belastung überfordert haben

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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