Poller am Markt in Werne soll durch elektrische Lösung ersetzt werden

Marktplatz Werne

Die Stadt möchte den Poller am Markt, der die Autofahrer daran hindern soll, den Markt zu befahren, durch eine dauerhafte aber elektrische Alternative ersetzen. Und stellte die Ergebnisse der Testphase vor.

Werne

, 04.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Test mit einem Fahrzeug eines RN-Redakteurs zeigt: Mit einem VW Eos (laut Hersteller 1,79 Meter breit) kann man problemlos an dem Poller an der Ecke Bült/Am Neutor vorbeifahren.

Der Test mit einem Fahrzeug eines RN-Redakteurs zeigt: Mit einem VW Eos (laut Hersteller 1,79 Meter breit) kann man problemlos an dem Poller an der Ecke Bült/Am Neutor vorbeifahren. © (A) Andrea Wellerdiek

Der Poller, den die Stadt am 1. Januar 2020 vom Bült aus auf dem Weg zum Markt installiert hat, soll künftig durch einen elektrischen Poller permanent ersetzt werden. Das ist zumindest der Wunsch der Stadtverwaltung, den Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens am Mittwochabend (2. September) im Ausschuss für Soziales und Ordnungsangelegenheiten vorgestellt hat. Denn das Ergebnis der bisherigen Testzeit: Die Mehrheit der Autofahrer nimmt die Route über die Südmauer. Die, die weiterhin versuchten, sich durch die Poller zu quetschen, sei eine relativ geringe Zahl geworden, so Kordula Mertens.

Noch 10 Autofahrer am Tag wollen sich an Poller vorbeiquetschen

„Da sind etwa 10 am Tag, die da nicht durchfahren dürfen“, sagt die Ordnungsamtsleiterin. Die bisher 1500 Euro Fahrradfahrer und die LKW der Marktbeschicker rausgerechnet. Ein elektrischer Poller könnte etwa an Markttagen flexibel heruntergefahren werden. Die Kosten liegen laut Kordula Mertens bei rund 15.000 Euro. Maximilian Falkenberg von den Grünen regte jedoch an, dass Autofahrer nun vermehrt am Bült parkten - gern auch „zu dritt“. Kordula Mertens bestätigt, dass das Ordnungsamt dort nun „oft schreiben“ müsse.

Der Ausschuss hat sich positiv für die mögliche elektronische Lösung ausgesprochen. Nun wird eine Vorlage mit den Ergebnissen der Untersuchung zusammengetragen und noch einmal in den Ordnungsausschuss gegeben, bevor der Fachausschuss für Straßen und Verkehr diesen dann verabschieden würde.

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