Popchor und Akkordeon-Club: So war das Konzert

Im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum

Klare Stimmen und rhythmische Klänge in entspannter Atmosphäre hörten am Sonntagabend (6.9.) 200 Zuhörer im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum. Der Popchor TonArt und der Akkordeon Club Oberaden (ACO) gaben ihr erstes gemeinsames Konzert. Wir haben die die besten Szenen in einem Video zusammengefasst.

WERNE

, 07.09.2015, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war der erste, aber sicherlich nicht der letzte gemeinsame Auftritt. „Die Chemie stimmt“, beschreibt Jörg Orlowski, Leiter des ACO, das Zusammenspiel. Das merkte auch das Publikum – es sang, klatsche und schunkelte mit.

Die 35 Sänger von TonArt sangen moderne Lieder wie „Skyfall“ von Adele und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen, „Junimond“ von Echt und „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens. Die Mehrstimmigkeit sorgte dabei für Gänsehautmomente.

Imposante Klänge

17 Akkordeons beeindruckten zusätzlich mit imposanten Klängen, den Rhythmus dazu bildeten drei Perkussion-Spieler. Der Club spielte Stücke aus den Musicals „Elisabeth“ und „Das Phantom der Oper“. James Bond Themen freuten vor allem Pfarrer Alexander Meese. „Ich bin großer James-Bond-Fan“, so Meese. „Mir gefällt außerdem, dass manche Stücke für den Chor neu arrangiert wurden.“ Auch Zuhörerin Bettina Steinkuhl ist begeistert: „Das abwechslungsreiche Programm gefällt mir sehr gut.“

"Leute emotional erreichen"

„Das Ziel ist, die Leute emotional zu erreichen“, beschrieb Andreas Düdder, Chorleiter von TonArt. „Das Genre des Popchors gibt es nicht so häufig. Deswegen möchten wir Kulturarbeit festigen und beleben“, führt Düdder fort. „Es geht darum, die Menschen zu verbinden.“

Für das Konzert probte TonArt ein Jahr, mit dem Akkordeon Club zusammen allerdings nur einmal. Trotzdem saß das Programm und die Musiker ernteten langen Applaus und Ovationen im Stehen.

Lesen Sie jetzt