Pornografie - das Gegenteil von Liebe

Jugendreferent an der Hauptschule

Pornografie war das Thema am Dienstag in der Hauptschule am Windmühelnberg. "Ich habe schon einmal Pornos gesehen, fand sie aber irgendwie ekelig. Trotzdem habe ich sie mir angeschaut."

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von Von Lea Krüger und Marius Krol

, 05.04.2011, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christoph Pahl referierte auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.

Christoph Pahl referierte auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.

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Vortrag über Pornografie

Buchautor Christoph Pahl besuchte am Dienstag die Hauptschule am Windmühlenberg. In seinem Vortrag räumte er mit Klischees zur Pornografie auf. Und erzeugte damit bei den Jugendlichen Emotionen, die vom verstohlenen Gelächter bis hin zu nachdenklichen Gesichtern reichten.
05.04.2011
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Die Hauptschüler fanden den Vortrag von Christoph Pahl gut.© Foto: Arndt Brede
Konzentriert lauschten die Schüler dem Vortrag.© Foto: Arndt Brede
Schulleiter Hubertus Steiner (l.) begrüßte den Buchautoren Christoph Pahl.© Foto: Arndt Brede
Christoph Pahl ließ die Schüler nicht nur sitzen. Gruppenarbeit war angesagt.© Foto: Arndt Brede
Der Vortrag zu "Volll Porno" ließ auch nachdenkliche Schüler zurück.© Foto: Arndt Brede
So manche der Äußerungen von Christoph Pahl ließen die Schüler durchaus lächeln.© Foto: Arndt Brede
Die Pädagogen der Schule am Windmühlenberg interessierten sich ebenfalls sehr für Christoph Pahls Ausführungen.© Foto: Arndt Brede
Christoph Pahl referierte auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.© Foto: Arndt Brede
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Auf die Frage, warum sich viele Jugendliche Pornos ansehen, antwortete Pahl: „Es ist der Wunsch, sich stark und cool zu fühlen.“ Weitere Gründe: den Problemen des Alltags zu entfliehen oder den Reiz des Verbotenen, der von Pornos ausgeht zu genießen. Interessant dabei: „Jungen reagieren stärker auf visuelle Reize als Mädchen.“ Betroffene Mienen erntete Pahl, als er den Jugendlichen schilderte, wie demütigend die Pornoindustrie für die Darsteller ist. Zudem sei die Gefahr, psychisch krank zu werden, sehr groß.

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Buchautor Christoph Pahl besuchte am Dienstag die Hauptschule am Windmühlenberg. In seinem Vortrag räumte er mit Klischees zur Pornografie auf. Und erzeugte damit bei den Jugendlichen Emotionen, die vom verstohlenen Gelächter bis hin zu nachdenklichen Gesichtern reichten.
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Die Hauptschüler fanden den Vortrag von Christoph Pahl gut.© Foto: Arndt Brede
Konzentriert lauschten die Schüler dem Vortrag.© Foto: Arndt Brede
Schulleiter Hubertus Steiner (l.) begrüßte den Buchautoren Christoph Pahl.© Foto: Arndt Brede
Christoph Pahl ließ die Schüler nicht nur sitzen. Gruppenarbeit war angesagt.© Foto: Arndt Brede
Der Vortrag zu "Volll Porno" ließ auch nachdenkliche Schüler zurück.© Foto: Arndt Brede
So manche der Äußerungen von Christoph Pahl ließen die Schüler durchaus lächeln.© Foto: Arndt Brede
Die Pädagogen der Schule am Windmühlenberg interessierten sich ebenfalls sehr für Christoph Pahls Ausführungen.© Foto: Arndt Brede
Christoph Pahl referierte auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.© Foto: Arndt Brede
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Christoph Pahl warnte aber auch vor dem falschen Bild, das Pornos von Sexualität und Beziehungen vermitteln. „Ich persönlich habe aus Pornos nichts für meine Beziehung gelernt.“ Wichtig seien Liebe und Vertrauen. Und die gibt es in Pornos nicht. Genauso wenig dürften Pornodarsteller als Vorbilder gelten: „Man ist so auf das Pornogeschehen fixiert, dass man durch die falschen Ansprüche der Pornografie innerhalb seiner realen Beziehungen verunsichert wird.“

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