Red Ivy lebt ihren Traum: Werner Band gewinnt Voting und reist zum 20.000-Besucher-Festival

Musik aus Werne

Sie haben gezittert, Werbung gemacht und von der riesigen Open-Flair-Bühne geträumt. Jetzt ist der Traum wahrgeworden - dank großer Hilfe aus Werne.

Werne, Lünen, Selm

, 15.05.2019, 20:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Red Ivy lebt ihren Traum: Werner Band gewinnt Voting und reist zum 20.000-Besucher-Festival

Die Werner Band Red Ivy darf auf dem Open-Flair-Festival auftreten. © dpa

Sie haben es geschafft: Die Mitglieder der Werner Band Red Ivy reisen nach Eschwege, um vor 20.000 Besuchern zu spielen und das Open-Flair-Festival am 7. August zu eröffnen.

Mehr als 1000 Bands aus ganz Deutschland haben sich auf die eine freie Stelle zur Eröffnung des Open-Flair-Festivals beworben. Im Voting der letzten elf Bands, die der Veranstalter persönlich ausgesucht hatte, hat sich Red Ivy nun durchgesetzt.

Red Ivy lebt ihren Traum: Werner Band gewinnt Voting und reist zum 20.000-Besucher-Festival

Die Werner Rockband Red Ivy probt schon für den großen Auftritt. © Mario Bartlewski

Lange Zeit sah es so aus, als würde sich die Band North West aus Leer durchsetzen. Doch auf der Zielgerade konnten die Werner ihren Konkurrenten noch überholen und in einem Kopf-an-Kopf-Rennen hinter sich lassen.

Im Sekundentakt sammelten die beiden Favoriten Stimmen und gaben bis zuletzt nicht auf. Hunderte von Stimmen haben beide Bands alleine in der letzten Stunde gesammelt.

Spitzen-Duo hat sich früh abgesetzt

3093 Stimmen hatte Red Ivy beim Abstimmungsende am Mittwoch, 15. Mai, um 20 Uhr auf dem Konto und damit gut 150 mehr als ihr ärgster Verfolger. Von den anderen neun Bands konnte sich das Spitzen-Duo schon lange absetze. So hat der drittplatzierte Band A Long Way to fall aus Stuttgart fast 2500 Stimmen weniger erhalten.

Jetzt spielen die fünf Band-Mitglieder aus Werne, Selm, Lünen und Dortmund auf derselben Bühne wie etwa die Fantastischen Vier, The Offspring, Bosse oder Good Charlotte.

Sängerin hat Open-Flair-Festival im Vorjahr selbst besucht

„Letztes Jahr habe ich das Festival selbst besucht“, sagte Sängerin Hannah Wetter aus Werne bei unserem Besuch. „Da habe ich schon gedacht: Hier müssen wir unbedingt spielen.“ Jetzt ist es tatsächlich so gekommen.

Eine Chance, die für die Band neben einem einzigartigen Erlebnis auch mehr Auftritte im Anschluss bedeuten könnte.

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