In der einstigen Schlecker-Filiale sind die ersten Wohnungen bald bezugsfertig

mlzUmbau Schlecker-Filiale

Ein Jahr nach Baubeginn können die ersten Mieter in die einstige Schlecker-Filiale im Holtkamp einziehen. Obwohl sich die Sanierung verzögerte, sind die ersten Wohnungen bald bezugsfertig.

Werne

, 14.02.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dort, wo früher Zahnpasta, Duschgel und Haarspray über die Ladentheke ging, machen sich bald Bewohner vor ihrem Badspiegel frisch. Im einstigen Drogeriemarkt im Holtkamp entstehen sieben Wohnungen.

Die ersten Mieter können schon im April einziehen. Denn laut Architekt Hartmut Dankert aus Hamm sind die ersten Wohnungen Ende März bezugsfertig.

Einige Enttäuschungen mit Handwerkern erlebt

Eigentlich sollte das Erdgeschoss laut Dankert schon zum Ende des Jahres 2018 fertiggestellt sein. Doch dieser Zeitplan ging nicht auf, wie der Experte einräumt.

„Das liegt vor allem an einigen Handwerkern, die entweder viel zu tun hatten oder auf die man sich nicht verlassen konnte. Wir haben einige Enttäuschungen erlebt“, erklärt Dankert die Hintergründe. Aber auch einige unvorhersehbare technische Schwierigkeiten hätten eine Rolle gespielt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So laufen die Bauarbeiten am alten Schlecker im Holtkamp

Architekt Hartmut Dankert und Bauleiter Dieter Schmidt zeigen den aktuellen Stand des Bauprojekts.
13.02.2019
/
Die drei Penthouse-Wohnungen bieten viel Licht.© Mario Bartlewski
Noch ist in den Wohnungen einiges zu tun.© Mario Bartlewski
Das Wetter spielte den Verantwortlichen in den vergangenen Wochen nicht in die Karten. Wasser liegt unter anderem auf der Terrasse der Penthouse-Wohnung.© Mario Bartlewski
Wo jetzt noch Geländer angebracht sind, schaut man später aus den Penthouse-Wohnungen heraus.© Mario Bartlewski
Noch verdecken Sperrholzplatten die zukünftigen großen Fenster.© Mario Bartlewski
Viel Licht soll die Wohnung später durchfluten.© Mario Bartlewski
Unter anderem schaut man von den Wohnungen auf den Kirchturm von St. Johannes.© Mario Bartlewski
Die Handwerker haben noch einiges vor sich.© Mario Bartlewski
Der Boden wird später noch um etwa 30 Zentimeter durch die Dämmung inklusive Fußbodenheizung angehoben.© Mario Bartlewski
Bis Sommer sollen die Wohnungen fertiggestellt sein.© Mario Bartlewski
Maurer Martin Kesting ist mit vollem Einsatz dabei.© Mario Bartlewski
Einsatzbesprechung bei Maurer Martin Kesting und Bauleiter Dieter Schmidt© Mario Bartlewski
In den Penthouse-Wohnungen liegen Dämmstoffe wohin das Auge reicht.© Mario Bartlewski
Im März könnten schon die Fertigwände in den Penthouse-Wohnungen eingezogen werden.© Mario Bartlewski
Bauleiter Dieter Schmidt genießt schon jetzt die Aussicht von der Terrasse.© Mario Bartlewski
So sieht der Wohn- und Küchenbereich in den Wohnungen im Erdgeschoss aus. Die Küche soll auch später offen bleiben.© Mario Bartlewski
Geräumig sind die Wohnungen geschnitte.© Mario Bartlewski
Haben alles im Blick: Bauleiter Dieter Schmidt (l.) und Architekt Hartmut Dankert.© Mario Bartlewski
Ein Baugerüst umfasst das Gebäude.© Mario Bartlewski
Neue Fenster und Rolläden sind bereits angebracht.© Mario Bartlewski
Eine Treppe wurde im Gebäude des ehemaligen Schlecker eingesetzt.© Mario Bartlewski
Ein paar Arbeiten sind auch noch im Erdgeschoss zu erledigen.© Mario Bartlewski
Jede Wohnung erhält eine eigene Gartenfläche. Hier, wo gerade noch Holt liegt, soll später ein Spielplatz entstehen.© Mario Bartlewski
Die Wohnungen im Erdgeschoss sind ebenerdig zu erreichen.© Mario Bartlewski

Etwa eine neue Entwässerung aufgrund einer problematischen Bausubstanz an den Balkonen oder eine Nachjustierung am Gefälle des Staffelgeschosses führt der Architekt an.

So sei es zu überraschenden Arbeiten, die vorab nicht eingeplant wurden, gekommen. Auch das Wetter spielte den Verantwortlichen in den vergangenen Wochen nicht unbedingt in die Karten.

Behindertengerecht und barrierefrei

Dennoch geht Hartmut Dankert davon aus, dass die ersten neuen Mieter im April einziehen können. Alle sieben Wohnungen im Erdgeschoss seien dann fertiggestellt.

Neben den vier Wohnungen in der einstigen Schlecker-Filiale entstehen rechts daneben drei weitere Einheiten. Allesamt sind sie behindertengerecht und barrierefrei ausgestattet.

In der einstigen Schlecker-Filiale sind die ersten Wohnungen bald bezugsfertig

Vor gut einem Jahr starteten die Bauarbeiten an der einstigen Schlecker-Filiale im Holtkamp. © Andrea Wellerdiek (A)

Eine Frau mit Handicap, die über der einstigen Schlecker-Filiale wohnt, zieht künftig ins Erdgeschoss, so Dankert. Alle anderen Mietwohnungen - sie sind zwischen 60 und 145 Quadratmeter groß - seien noch zu haben, so der Architekt weiter. Für die Erdgeschoss-Einheiten sind auch neue Außenflächen mit jeweils eigenem Gartenanteil geplant.

Penthouse-Wohnungen noch zu haben

Über den Wohnungen entstehen mithilfe einer sogenannten Pultdachlösung drei Penthouse-Wohnungen auf dem Dach des Gebäudes. 145 Quadratmeter werden diese Einheiten, die als Eigentumswohnungen angeboten werden, messen. Auch für die Penthouse-Wohnungen gibt es laut Dankert noch keine Käufer. Er geht davon aus, dass dort Ende Mai oder Anfang Juni die Bewohner einziehen können.

In der einstigen Schlecker-Filiale sind die ersten Wohnungen bald bezugsfertig

Anfang April 2018 erinnerten noch Tüten, Schilder und eine Kasse an die einstige Schlecker-Filiale. © Andrea Wellerdiek (A)

Den einstigen Drogeriemarkt mit insgesamt zehn neuen Wohnungen auszustatten, ist ein Großprojekt. Der Architekt hat das rund 50 Jahre alte Gebäude gegenüber der Kirche St. Johannes kernsaniert. „Wir werden das ganze Haus entkernen, energetisch einpacken und erst einmal in einen Rohbauzustand bringen“, sagte Hartmut Dankert kurz nach dem Baubeginn. Neue Wasser- und Stromleitungen haben die Techniker verlegt.

Das Gebäude bekommt in den kommenden zwei bis drei Wochen neue Fenster. Auch eine neue Heizungsanlage und Wärmedämmung wurden installiert. Der Dachdecker hat am Mittwoch, 13. Februar, mit den Arbeiten begonnen.

Lesen Sie jetzt

Die Bauarbeiten haben begonnen: In der einstigen Schlecker-Filiale im Holtkamp entstehen vier neue Wohnungen. Doch das ist längst nicht alles, was sich am Gebäude gegenüber der Kirche St. Johannes verändern wird. Von Andrea Wellerdiek

Lesen Sie jetzt