Segeltörn auf dem Ijsselmeer

1. Werner Segelclub

WERNE „Wir waren dabei“ – so könnte das Motto des Ijsselmeer-Törns der Jugendabteilung des 1. Werner Segelclubs lauten. Alles, außer dem Schiff „Eersteling“ und dem SkipperHerbert Kamphuis war alles neu.

18.10.2009, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Segeln auf dem Ijsselmeer - das plant auch das Jugendhaus ZAK für 2011.

Segeln auf dem Ijsselmeer - das plant auch das Jugendhaus ZAK für 2011.

Bei gut fünf Windstärken segelten die Jugendlichen am ersten Tag von Enkhuizen nach Lemmer, eine gute Schulung für unsere „neuen“, die „alten“ zeigten ihnen, wo sie anfassen mussten. Der Tag endete mit einem Stadtgang in Lemmer.

Dienstag ging es teils unter Segeln, teils unter Maschine über bis Stavoren, dort endete der Tag am Liegeplatz für Plattbodenschiffe. Für Donnerstag war ein Superding geplant: Raus ins Wattenmeer und auf einer Sandbank trocken fallen. Aufkommender starker Wind schob das Boot immer höher auf die Sandbank, erst etwa eine halbe Stunde vor Hochwasser gelang es dem Skipper, den Bug in Richtung Fahrrinne zu drehen und Fahrt aufzunehmen.

Am letzten Tag ging es von Medemblik zurück, doch vor der Hafeneinfahrt türmten sich die Wellen, der Wind hatte sich bis zur Windstärke 8 aufgebaut. Nur unter Fock mit Wind von hinten machte die „Eersteling“ über 6 kn (fast 11 km/h) Fahrt. Alle blieben auf dem durch die Rückenlehnen von zwei Bänken abgesicherten Mitteldeck. Flau war es vielen, aber keiner war wirklich seekrank geworden. Zurück in Werne meldete sich niemand auf die Frage „Wer fährt im nächsten Jahr in der ersten Herbstferienwoche nicht wieder mit?“ Alle wollen wieder dabei sein.

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