Umfrageergebnis: Viele Werner fühlen sich in der Innenstadt unsicher

mlzSicherheit in Werne

In der Innenstadt fühlen sich viele Werner unsicher. Das hat unsere Umfrage mit rund 350 Teilnehmern ergeben. Und die Werner haben auch genaue Vorstellungen, was zu tun ist, um das zu ändern.

Werne

, 13.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Knapp 350 Werner haben an unserer Umfrage zur Zufriedenheit mit der Stadtverwaltung teilgenommen und uns ihre Einschätzung und Meinung zu Themen wie Wohnen, Sauberkeit oder Kinderbetreuung mitgeteilt. Dabei konnten die Teilnehmer einerseits Angaben auf einer Skala von „trifft voll und ganz zu“ bis „trifft überhaupt nicht zu“ machen - andererseits aber auch eigene individuelle Anmerkungen geben.

Das Ergebnis (nicht repräsentativ, aber aussagekräftig): Der Aussage „Ich fühle mich in der Werner Innenstadt sicher“ stimmten 25,6 Prozent der Umfrageteilnehmer voll und ganz zu. 48,3 Prozent stimmten für „trifft eher zu“ und 19,6 Prozent für „trifft eher nicht zu“. 3,4 Prozent fühlen sich ganz und gar nicht sicher in der Werner Innenstadt.

Eine weitere Frage bezog sich auf das subjektive Sicherheitsgefühl der Umfrageteilnehmer in dem jeweiligen Ortsteil, in dem sie wohnen. Das Ergebnis hier: Gut 35 Prozent stimmten für „trifft voll und ganz zu“, 49 Prozent hingegen für „trifft eher zu“, 10 Prozent für „trifft eher nicht zu“ und 3,7 Prozent für „trifft gar nicht zu“.

Werner fordern mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsamt

Außerdem wollten wir wissen, welche Vorschläge die Umfrageteilnehmer haben, wie die Stadt das Sicherheitsgefühl in Werne verbessern könnte. Auffällig dabei: Dutzende Male taucht der Wunsch nach mehr Präsenz von Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdiensten auf. Insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende - so der Tenor der Befragten - sehe man von den Einsatzkräften und städtischen Mitarbeitern nämlich wenig bis gar nichts.

Und daran habe auch die Corona-Krise, durch die bekanntlich mehr als früher kontrolliert werden sollte, kaum etwas geändert. Einige Umfrageteilnehmer wünschen sich gar Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen. Vereinzelt werden pöbelnde, alkoholisierte Jugendliche erwähnt. Als „Hotspots“ werden der Busbahnhof oder der Bereich rund ums Jugendzentrum bezeichnet. In diesem Zusammenhang wird unter anderem auch der Wunsch nach mehr Streetworkern geäußert.

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