Sim-Jü erfüllt bislang alle Erwartungen

Zwischenbilanz der Kirmes

WERNE Sim-Jü 2009 ist bislang ein ausgesprochen friedliches Volksfest. So lautet die Zwischenbilanz, die am Montag Vertreter der Schausteller, von Werner Ordnungsamt, Polizei und DRK zogen.

von Von Rudolf Zicke

, 26.10.2009, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bislang wurde friedlich auf dem größten Volksfest an der Lippe gefeiert.

Bislang wurde friedlich auf dem größten Volksfest an der Lippe gefeiert.

"Alle haben für das Wochenende ein ausgesprochen positives Fazit gezogen", berichtete Marktmeister Jürgen Menke. Die Schausteller seien mit der Besucherfrequenz und ihren Geschäften zufrieden. "wenn es so weiter läuft, bin ich sicher, dass wir locker wieder die Marke von 400 000 Besucher an den vier Tagen erreichen oder knacken werden", prognostiziert Menke.

Allerdings hatten die Betreiber der Karussells und vor allem der Imbiss- und Getränkestände auch etwas zu bemängeln. Ihrer Ansicht nach waren zu wenige Toiletten vorhanden, so dass es dort immer wieder zu langen Schlangen gekommen sei. "Es waren eigentlich so viele Anlagen wie immer. Wir denken darüber nach, ob wir sie im nächsten Jahr aufstocken können", so der Marktmeister.Keine außergewöhnlichen Vorfälle

Die Polizei vermeldete nur "ganz normale" Vorfälle: ein paar kleine Sachbeschädigungen, ein paar PKW-Aufbrüche. Nicht gravierend, aber auch nicht alltäglich sind Klagen, nach denen zwei Punker-Pärchen Geschäfte mit Eiern beworfen haben. Die Polizei konnte die jungen Leute erwischen und ihre Personalien aufnehmen.

Auch das Rote Kreuz und der Rettungsdienst haben keine außergewöhnlichen Vorfälle registriert. "Dir Feuerwehr hatte überhaupt keinen Einsatz auf dem Kirmesgelände", klopft Jürgen Menke auf Holz, damit das Finale der Kirmes ebenso erfreulich ruhig verläuft.Weiteres Gelände für Fahrzeuge im nächsten Jahr

Außer dem Toiletten-Engpass wurde ein zweites Problem angesprochen, das aber bis Sim-Jü 2010 gelöst sein soll: das zum Teil "wilde Parken" von Zugmaschinen, Packwagen und Wohnwagen.

"Wir werden fürs kommende Jahr versuchen, wie schon 2008 ein Gelände anzupachten, wo die Fahrzeuge abgestellt werden können", kündigte Jürgen Menke an. Dann dürfte sich auch hier die Situation wieder entspannen.

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