Sim-Jü ist Wernes Aushängeschild, ist Höinghaus sicher

Interview

WERNE "Wirb oder stirb" heißt eine alte Reklameweisheit. Wie aber sieht es beim "größten Volksfest an der Lippe, mit Sim-Jü aus? Unser Redakteur Wolfgang Gumprich sprach darüber mit dem Chef des Stadtmarketing Werne, Jochen Höinghaus.

13.10.2009, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das soll auch so bleiben, deshalb kämpfen wir ja auch um jeden Besucher. Natürlich haben sich viele Sim-Jü-Freunde den Termin in ihrem Kalender eingetragen, gleichwohl müssen wir aber immer wieder darauf hinweisen, dass Sim-Jü das Aushängeschild unserer Stadt ist.

Wir kleben Plakate in den Städten und Gemeinden rund um Werne, wir schalten Anzeigen in den (über)regionalen Tageszeitungen, im Radio, auf unserer Internetseite verlinken wir alle Zeitungsartikel zum Stichwort Sim-Jü, die Briefstempel weisen seit Ende August auf Sim-Jü hin. Auch in der Stadt gibt es in den Geschäften deutliche Hinweise auf das Volksfest.

Die Schausteller, die Stadt Werne, auch "wir für Werne" beteiligt sich mit dem verkaufsoffenen Sonntag und der Thaler-Aktion, die zu Sim-Jü beginnt. Wir haben 70 000 Flyer, 1000 Plakate unterschiedlicher Größe, 5000 Aufkleber, 750 Pins, 1000 Herzen fertigen lassen. Dann gibt es ja auch noch die Bummelpäckchen.

Wichtig ist ein Marketing- Mix aus Presse, Radio, Flyer, Internet, um die richtige Stimmung für ein solches Volks-Fest zu schaffen. Sim-Jü ist eine Familienkirmes, diesen Charme und Charakter muss sie behalten.

Aber hallo! Wenn Sim-Jü kein Kulturgut ist, was soll denn dann wohl eines sein?!

Wir haben erste Überlegungen angestellt, das Plakat zu ändern, es ist aber noch alles im Fluss. Überhaupt wird Sim-Jü nie zur Routine.

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