So entwickelten sich die Werner Schülerzahlen

Überblick seit 1990

Weniger Schüler in den Sekundarstufen I und II, mehr Grundschüler: So lässt sich die Entwicklung der Schülerzahlen für die Stadt Werne im Schuljahr 2014/15 zusammenfassen. Der Rückgang der Schülerzahlen führt jedoch nicht zu einem gesunkenen Raumbedarf - im Gegenteil.

WERNE

, 24.03.2015, 06:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Grundschulen

Offener Ganztag, Differenzierungsräume, Speisesäle: Die moderne Schule stellt ihre Träger vor besondere Herausforderungen. Sichtbar wird der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart bei den Werner Grundschulen, deren mehr als 100 Jahre alten Gebäude den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Die Wiehagenschule ist bereits auf Container ausgewichen, die Kardinal-von-Galen-Schule hat einen 450.000 Euro teuren Anbau erhalten. Die Uhlandschule – beziehungsweise die Politik – steht noch vor der Wahl, wie man der gestiegen Zahl an Grundschülern (plus 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) begegnen möchte. Konkret stellt sich die Situation der Grundschüler in Werne wie folgt dar:

 

Haupt-, Real- und Sekundarschulen

Die Marga-Spiegel-Schule hat zum Schuljahr 2012/13 die Haupt- und Realschulen abgelöst. Letztere laufen beide sukzessive aus, während die neue Sekundarschule bereits zum vierten Mal hintereinander per Ausnahmegenehmigung einen sechsten Zug erhält. Sehr zur Freude der Verantwortlichen im Schulamt bleiben deutlich mehr Werner Kinder seit der Schulgründung auch in der Lippestadt, anstatt eine Gesamtschule in Nachbarkommunen wie Nordkirchen oder Bergkamen zu besuchen.

 

Gymnasien

Bei den Gymnasien verzeichnete das Anne-Frank-Gymnasium zum Schuljahr 2014/15 einen dramatischen Einbruch - 44 Anmeldungen bedeuteten nur zwei Eingangsklassen. Mittlerweile hat sich die Situation wieder entspannt, rund 100 Anmeldungen zum kommenden Schuljahr lassen Schulleitung und Träger wieder aufatmen. Beim bischöflich getragenen Gymnasium St. Christophorus hat sich indes kaum etwas verändert:

Grundsätzlich zeigte sich Schuldezernentin Elke Kappen mit der Gesamtentwicklung zufrieden, wie sie in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses erklärte: „Bildung spielt in Werne eine sehr wichtige Rolle, und wir werden dieser Verantwortung gerecht.“

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