So geht die Innenstadtsanierung in Werne voran

Baustelle an der Bonenstraße

Noch vier Wochen, dann ist Sim-Jü. Bis dahin soll der erste Teil der Innenstadtsanierung an der Bonenstraße fertig sein, damit die Besucher bei der tradtionsreichen Kirmes nicht mit Einschränkungen rechnen müssen. Die Prognosen stehen gut. Es dürfen sich jetzt nur kein Brunnen und auch keine Spundwand mehr hervortun.

WERNE

, 21.09.2017, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstag verlegten die Bauarbeiter die Regenrinne in der Bonenstraße. Während der Arbeiten bleibt für die Fußgänger weiterhin genügend Platz. Damit es zügig vorangeht, wird auch am Samstag gearbeitet.

Am Donnerstag verlegten die Bauarbeiter die Regenrinne in der Bonenstraße. Während der Arbeiten bleibt für die Fußgänger weiterhin genügend Platz. Damit es zügig vorangeht, wird auch am Samstag gearbeitet.

Auch schlechtes Wetter können die Tiefbauer und Pflasterer nicht gebrauchen. „Wir sind knapp an der Zeit. Es darf jetzt nicht noch vier Tage am Stück regnen“, sagt Wilko Böcker, zuständig für die Kanalbauarbeiten bei der Stadt Werne, bei der Baustellenbesprechung am Donnerstagnachmittag. „Dann könnte es sehr knapp werden“, befürchtet er. Der zeitliche Puffer, den die Firmen einkalkuliert hatten, sei aufgebraucht.

Sperrung: Am Freitag fällt die Sperrung vor dem Geschäft „Ueter“ zwischen Kirchhof und Bonenstraße weg. Danach bleibt die Bonenstraße geöffnet, alle Geschäfte sind erreichbar. „Die Fußgänger werden wechselseitig mal die eine oder mal die andere Spur benutzen müssen“, erläutert Böcker. Die Zufahrt der Baustelle führt weiterhin über den Moormannplatz.

Zeitplan: Mit den Kanalbauarbeiten liegen die Tiefbauer in den letzten Zügen: Bis zum Freitag sollen die Hausanschlüsse vor dem Fotogeschäft „Kraak“ fertig sein, danach geht es in Richtung Bült weiter. Auch hier sollen die Arbeiten bis zum 6. Oktober abgeschlossen sein.

Mit den Hausanschlüssen geht es dann am Moormannbrunnen weiter. Fertigstellung ist für 13. Oktober geplant. „Wann Westnetz die Straßenleuchten aufstellt, klären wir nächste Woche“, sagt Adrian Kersting von der Stadt Werne.

Verstärkung: Für die Pflasterarbeiten wird es noch mal voll auf der Baustelle: Zum einen erhöht sich die Anzahl der Kolonnen demnächst auf sechs und zum anderen wird an den beiden kommenden Samstagen, 23. und 30. September, gearbeitet. „Die Pflasterkolonne muss auf Meter kommen“, sagt Böcker.

Bauernmarkt: Für den Bauernmarkt am kommenden Wochenende sei alles geregelt, so Böcker. „Die Beschicker bringen ihre Produkte über den Markt zu ihren Ständen.“

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