So könnte das neue Werner Solebad aussehen

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Sich Skizzen und Zeichnungen beim Architekten anschauen ist eine Sache. Das Objekt zu begehen etwas anderes. Deshalb haben sich am Freitag Mitglieder des Bad-Ausschusses, der Stadtverwaltung, der Natur-Solebad GmbH sowie Architekten und Planer zwei Bäder angeschaut, die dem neuen Werner Bad in gewissen Aspekten ähneln.

WERNE

12.12.2016, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Werner Delegation bei der Bäderbesichtigung am Freitag.

Die Werner Delegation bei der Bäderbesichtigung am Freitag.

Für beide Bäder ist das Architekturbüro Geising & Böker verantwortlich, das jetzt auch in Werne federführend ist. Erste Station war das „Delfinoh“ in Nordhorn. Erst im August eröffnet, kommt dieses Bad der geplanten Werner Badelandschaft nahe – zumindest was die Gestaltung der Räume angeht. Parallelen sind zum Beispiel die Textilsauna, die Holzdecke, wie sie in Teilbereichen auch in Werne vorgesehen ist sowie das Kleinkindbecken mit verschiedenen Beckentiefen und Nassspielplatz.

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So könnte das neue Solebad aussehen

Die Mitglieder des Bad-Ausschusses, der Stadtverwaltung, der Natur-Solebad GmbH sowie Architekten und Planer haben sich zwei Bäder angeschaut, die dem neuen Werner Bad in gewissen Aspekten ähneln. Wir waren mit der Fotokamera dabei.
12.12.2016
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Auf diesem Grundstück möchte der Verein "Neues Wohnen in Werne" sein Mehrgenerationenhaus bauen.© Foto: Daniel Claeßen
Das Sportbecken im Badepark Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Der Eingangsbereich in Bad Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Vom Gastronomiebreich im Badepark Bentheim hat man einen guten Blick in die Badehalle.© Foto: Dominik Gumprich
Der Badepark Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Vom Gastronomiebreich im Badepark Bentheim hat man einen guten Blick in die Badehalle.© Foto: Dominik Gumprich
Vom Gastronomiebreich im Badepark Bentheim hat man einen guten Blick in die Badehalle.© Foto: Dominik Gumprich
Vom Gastronomiebreich im Badepark Bentheim hat man einen guten Blick in die Badehalle.© Foto: Dominik Gumprich
Die Gastronomie in Bad Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Der Gastronomiebreich ist U-förmig angelegt.© Foto: Dominik Gumprich
Vom Gastronomiebreich im Badepark Bentheim hat man einen guten Blick in die Badehalle.© Foto: Dominik Gumprich
Das Sportbecken in Bad Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Die Umkleidekabinen im Badepark Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Für die Schließfächer in Bad Bentheim braucht man einen elektronischen Schlüssel.© Foto: Dominik Gumprich
Der Föhnbereich in Bad Bentheim.© Foto: Dominik Gumprich
Da der Eingangs- und Gastromomiebreich in Bad Bentheim höher liegt, bedarf es einen Aufzug.© Foto: Dominik Gumprich
Das Delfinoh in Nordhorn von Außen.© Foto: Dominik Gumprich
Der Eingangsbereich im Delfinoh in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
So sieht der Bereich zum Föhnen in Nordhorn aus.© Foto: Dominik Gumprich
Hier geht es zu den Umkleidekabinen im Delfinoh.© Foto: Dominik Gumprich
In Nordhorn gibt es verschiedene Typen von Umkleidekabinen: Familien-, Einzel- oder Sammelkabine.© Foto: Dominik Gumprich
Der Gang im Delfinoh zu den Duschen und in den Badbereich.© Foto: Dominik Gumprich
So sehen die Duschen im Delfinoh aus.© Foto: Dominik Gumprich
Das Nichtschwimmerbecken im Delfinoh.© Foto: Dominik Gumprich
Die Textilsauna in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Die Textilsauna in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Das Sportbecken im Delfinoh mit Startblöcken, Ein- und Drei-Meter-Turm sowie einer Kletterwand.© Foto: Dominik Gumprich
Das Sportbecken im Delfinoh.© Foto: Dominik Gumprich
Das Freibad in Norhorn wurde bereits 1973 eröffnet.© Foto: Dominik Gumprich
Die Kletterwand am Sportbecken in Nordhorn .© Foto: Dominik Gumprich
Das Sportbecken in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Das Planschbecken in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Das Planschbecken in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Der Verkaufskiosk in Nordhorn besteht aus zwei Automaten und einem Kioskbereich zur Ausgabe von Getränken, Süßigkeiten und abgepackten Snacks, ohne Zubereitung von Speisen.© Foto: Dominik Gumprich
Das Planschbecken in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Hier kommt man nach 75 Metern Rutschvergnügen wieder raus.© Foto: Dominik Gumprich
Die Rutsche in Nordhorn hat eine elektronische Geschwindigkeitsmessung.© Foto: Dominik Gumprich
Hier geht's runter. Die Dark-Hole-Rutsche in Nordhorn ist 75 Meter lang.© Foto: Dominik Gumprich
Das Sportbecken mit dem großen Sprungturm in Nordhorn. Das Freibad wurde 1973 eröffnet.© Foto: Dominik Gumprich
In Nordhorn schaute sich die Werner Delegation auch die Technikräume an. Das moderne Bad wurde im August eröffnet.© Foto: Dominik Gumprich
Der Umkleidebereich im Delfinoh in Nordhorn.© Foto: Dominik Gumprich
Die Werner Delegation bei der Bäderbesichtigung am Freitag.© Foto: Dominik Gumprich
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In erster Linie ging es jedoch um das Farb- und Raumkonzept. „Deshalb war es aus unserer Sicht wichtig, der Politik und dem Planungsteam zu zeigen, wie Geising & Böker arbeitet, wie ein Bad von denen aussehen kann“, erklärt Jürgen Thöne, Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH.

Die Architekten haben in Nordhorn wie auch in Bad Bentheim auf Fliesen an den Wänden verzichtet und diese stattdessen verputzen lassen. Die Farbe ist warm, an markanten Stellen wurde in großen Lettern eine Schrift aufgemalt, zum Beispiel als Wegweiser. „Da konnten wir vor Ort sehen, wie so etwas wirkt. Früher wurde ja fast alles verfliest“, sagt Thöne. Vorteil der verputzten Wände: Die Farbgestaltung kann jederzeit geändert werden, außerdem ist es günstiger.

Werner Solebad soll barrierefrei werden

Ein eklatanter Unterschied zum geplanten heimischen Bad eröffnete sich der Werner Delegation bei der Besichtigung des Badeparks Bentheim. Der Eingangs- und Gastronomiebereich liegt ebenerdig, der Badebereich tiefer. Über Treppen und einen Aufzug gelangen die Gäste zum Wasser. „Das wollen wir anders machen. Bei uns wird alles barrierefrei“, so Thöne.

Etwas, was die Werner Planer von beiden Bädern auf jeden Fall übernehmen wollen, ist die aufgegangene Finanzierung. In Nordhorn (9,94 Millionen netto) und Bad Bentheim (10,12 Millionen Euro netto) ist man finanziell im Rahmen geblieben.

 

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