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So riesig ist der Bestand der Kloster-Bibliothek

Reinhard Schulz braucht Ruhe für seine Arbeit. Der pensionierte Polizist erfasst Bibeln und Predigtbände, Krimis und Gesetzestexte, mathematische Lehrbücher und unberechenbare Lebensläufe: die ganze Welt der Literatur der gut 350 Jahre alten Kapuziner-Bibliothek. Unsere Bilderstrecke gibt einen Eindruck davon, was alles dazu gehört.
12.09.2014
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Das älteste Buch der Bibliothek stammt aus dem Jahr 1537.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Holztreppe führt verschlungen in die Welt der Bücher.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Lektüre sorgt für Durchblick.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
2004 war die Bibliothek einmal ganz aus- und wieder eingeräumt worden. Diese alten Bände stehen seitdem an ihrem Platz. An anderer Stelle gibt es mehr Veränderungen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
In der Klosterbibliothek darf auch gelacht werden.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Dem "Tod einer Nonne" können die Patres auch aufklären - vorausgesetzt, sie interessieren sich für Krimis.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Um eine möglichst genaue Zuordnung der Bücher zu ermöglichen, hat Wolfgang Albers über 200 Kategorien entwickelt. Hier "Liebe und Hoffen".© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Mit dem Leben und Arbeiten des heiligen Franz beschäftigen sich viele Bücher - nicht überraschend für die Bibliothek eines franziskanischen Ordens.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Bestand der Klosterbibliothek ist riesengroß.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Sämtliche Werke des Theologen Karl Rahner stehen in der Bibliothek. Der letzte Band ist noch nicht erschienen. Sobald er Mitte 2015 auf dem Markt ist, wird er aber geliefert.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Beschäftigung mit dem eigenen Orden kommt nicht zu kurz.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Diese Schriften dürfen in einer Klosterbibliothek wohl nicht fehlen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Wieviele Finger diesen alten Band schon durchblättert haben, ist ungezählt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Buch, über das sich Reinhard Schulz besonders freut. Es gehörte der Tante eines Schulfreundes. Sie war in die USA ausgewandert. Dort hatte sie gelebt und gearbeitet. Nach ihrem Tod schickte der Orden ihr Gebetbuch zurück an die Familie. Jetzt lagert es in der Bibliothek.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Als es noch keine Elektrizität gab, waren die großen Fenster die einzige Lichtquelle.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Fest verbunden mit Werne ist das Kapuzinerkloster selbst sowieso. Kein Wunder, dass sich in der Bibliothek ein ganzes Regal der Stadtgeschichte widmet.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Nicht nur Fachbücher stehen in der Bibliothek, sondern auch Unterhaltungsliteratur.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Spannender Lesestoff der noch zu so mancher wissenschaftlichen Studie einlädt: das Sakristeibuch, das Pater Venantius zwischen 1938 und 1945 geführt hat. Die eigentliche Chronik weiterzuführen, hatten die Nazis ihm untersagt, wie Reinhard Schulz sagt. Die schwer lesbare Handschrift hat Norbert Schmid in Maschinenschrift übertragen.© Sylvia Lüttich-Gür
Akribisch vermerkt hat Schulz, wo ein Buch fehlt. In diese Fall ist es nicht entliehen, sondern fehlt ganz. Ein neues Buch, das in diese Kategorie passt, könnte seine Nummer bekommen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Reinhard Schulz an seinem Arbeitsplatz inmitten der Bücher.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Diese Maske füllt Reinhard Schulz für jedes Buch aus.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Welches Buch verbirgt sich hinter dieser Nummer? Reinhard Schulz kann es auf Knopfdruck herausfinden.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein ganz besonderer Ort. die Bibliothek des Klosters. An jedem ersten Samstag im Monat finden jeweils ab 10 Uhr Führungen statt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Buch aufschlagen: diese Redewendung wird bei diesem Buchexemplar anschaulich. Um es zu öffnen, muss mann vor die Schnallen schlagen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
In den Goldschnitt des Buches ist ein Muster geprägt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Reinhard Schulz (l.) erklärt Berthold Ostrop die Systematik der Bibliothek.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eines der meistbenutzten Bücher: ein altes Messbuch. Darin liegen die vielen textilen Lesezeichen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
In den alten Drucken beeindrucken auch die Illustrationen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
In über 200 Kategorien sind die wohl über 20.000 Bücher eingeteilt© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Heimatforscher und Autor Berthold Ostrop (l.) und Reinhard Schulz, der sich ehrenamtlich um die Bibliothek kümmert, im Gespräch.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die alten Kategorien hat Bruder Conradin in de 1960er-Jahren formuliert. Er hat auch mit der Nummerierung der einzelnen Bände begonnen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Predigtsammlungen bilden einen Schwerpunkt des Bestandes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Bibliothek des Kapuzinerklosters ist kein Museum: In den historischen Buchbestand fügen sich aktuelle Bücher hinein. Ein Beispiel: die Bibelsammlung.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Index-Raum: Erst das Zweite Vatikanische Konzil hat 1965 das "Index Librorum Prohibitorum" abgeschafft: das Verzeichnis der verbotenen Bücher. Galileo Galileis Bücher etwa standen zum Beisiel auf de Index. Sie durften nurin einem verschlossenen Raum aufbewahrt werden - dem Index-Raum.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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