Darum „verirrte“ sich ein Wal ins Sportbecken des Solebads

Solebad

Im 50-Meter-Sportbecken des Solebads Werne war am Sonntag kein Platz für Schwimmer. Stattdessen bekamen die Besucher einen Wal und Boote zu sehen.

von Lea Hölscher

Werne

, 30.09.2019, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum „verirrte“ sich ein Wal ins Sportbecken des Solebads

Bekommt man auch nicht oft zu sehen: Ein Wal im Solebad. © Lea Hölscher

Eine langjährige Tradition erlebte am Sonntag im Solebad Werne ihr Revival: Nach einer vier Jahre langen, umbaubedingten Pause brachte der Modellboot-Tag zum 16. Mal Modellbauer der ganzen Region zusammen. Von flinken Schnellbooten bis zu großen Seglern und sogar Orca-Nachbauten konnten junge und alte Besucher eine große Variation der Modellbaukunst vom Beckenrand aus bestaunen.

Alte Bekannte mit neuen Booten – das war wohl das inoffizielle Motto der 16. Auflage des Modellboottages. Denn unter den rund 20 Modellbootfahrern befanden sich einige „Wiederholungstäter“.

Darum „verirrte“ sich ein Wal ins Sportbecken des Solebads

Viele Modellboote wurden am Sonntag im Werner Solebad zu Wasser gelassen. © Lea Hölscher

Vom Flugzeug zum Modellboot

So auch Dieter Wortmann, der bereits seit Anbeginn der Saisonabschluss-Tradition seine fein gearbeiteten Nachbauten im 50-Meter-Sportbecken präsentiert. „Vor rund 30 Jahren habe ich mit dem Modellbauen angefangen. Damals interessierte ich mich eher für Flugzeuge. Als die Augen dann schlechter wurden, habe ich zu den Modellbooten gewechselt“, scherzte der Werner Modellbauer. Sein Segelschiff „Dream 43“ war ein echter Blickfang auf dem Wasser.

Rund ein Jahr und eine Menge Fingerfertigkeit hat er für die Fertigstellung des großen Seglers benötigt.

Darum „verirrte“ sich ein Wal ins Sportbecken des Solebads

U-Boot-Fan Enno Kansy präsentierte den mechanischen Nachbau eines Orcas im Solebad. © Lea Hölscher

Optimale Bedingungen im Sportbecken

Das Sportbecken im Solebad bot durch das klare und ruhige Wasser optimale Bedingungen für die Modellbauer, ihre Schätze richtig in Szene zu setzen. Besonders U-Boot-Fan Enno Kansy profitierte von der tiefen Einsicht ins Wasser. Neben seinen ellenlangen, schmalen Unterwasser-Fahrzeugen hatte der Modellbauer aus Hamm zusätzlich eine Überraschung in petto: ein mechanischer Nachbau eines Orcas, der durch bewegliche Flossen ähnlich wie sein biologisches Vorbild spektakuläre Sprünge über die Wasseroberfläche vollführen konnte.

„Wow, ist der cool“, kam es aus der begeisterten Kinderschar, die sich am Beckenrand in der Nähe des Schwertwal-Nachbaus versammelt hatte. „Der Orca sorgt immer in jeder Altersklasse für Begeisterung“, erzählte Kansy.

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