Solebad Werne: Der Abriss wird vorbereitet

Arbeiten im Gebäude

Es geht los: Am Montag rückten die ersten Arbeiter am Werner Solebad an, um die Baustelle für den Abriss einzurichten. Bis zum Frühjahr 2017 soll dann kein Stein mehr auf dem anderen stehen. Passanten werden zunächst jedoch noch wenig von dem begonnen Abriss sehen.

WERNE

, 21.11.2016, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bild der Webcam, die seit November auf das Außengelände des alten Solebades gerichtet ist und den Baufortschritt dokumentieren soll.

Ein Bild der Webcam, die seit November auf das Außengelände des alten Solebades gerichtet ist und den Baufortschritt dokumentieren soll.

Von dem gestarteten Abriss wird zunächst jedoch nicht viel sehen sein. Zunächst finden hauptsächlich Entkernungsarbeiten im ehemaligen Umkleidegebäude statt, ehe dann voraussichtlich im Dezember der Bagger anrollt.

Am Dienstag findet laut Badleiter Jürgen Thöne noch mal eine große Baubesprechung statt, außerdem setzt sich ein Gutachter mit den Anwohnern in Verbindung, um Fragen zu möglichen Auswirkungen der Baustelle auf die Nachbarhäuser zu besprechen.

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So könnte das neue Werner Solebad aussehen

Die Bürger in Werne werden langsam ungeduldig: Wann tut sich endlich etwas auf der Solebad-Baustelle? Dafür werden von den Planern immer neue Projektionen vorgestellt, wie das Bad einmal aussehen könnte. Wir zeigen die aktuellten Darstellungen.
15.09.2016
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In den Rechnern der Planer ist der neue Vorplatz schon zum Leben erweckt worden.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Entspannung am Wasser: So könnte das Soleaußenbecken einmal aussehen.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Essen und Trinken: Das sollen die Solebad-Gäste demnächst hier tun können.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Erholung für die Mutter, Spaß für die Kleinen: das geplante Kleinkindbecken.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
So stellen sich die Planer das Multifunktionsbecken vor.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Im Sportbecken könnten eines Tages die Schwimmgäste ihre Bahnen ziehen.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Der Freibad-Kleinkindbereich - natürlich mit Kiosk zum Eiskaufen.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Das Soleaußenbecken© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Im Wintergarten sollen die Badegäste künftig auch an kalten Wintertagen das Sonnenlicht genießen können.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Entspannung im Kaminraum© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Die Solelounge - wie sie sich die Planer vorstellen.© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
Der Badebereich...,© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
.... die Solewelt© Projektion: Planungsbüro Geising + Böker
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Mehrkosten liegen nicht in der Bauplanung

Währenddessen befassen sich Politik und Verwaltung mit den neuesten Zahlen zum Bäderbetrieb. Und die sehen laut Vorlage für den Badausschuss am Dienstag, 29. November, um 17.30 Uhr im Stadthaus, Konrad-Adenauer-Platz 1, gut aus: „Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich die Planung (...) trotz faktischer Steigerung des Investitionsvolumens auch weiterhin innerhalb der geplanten Ansätze bewegt.“ Diese Steigerung der Investitionskosten von 16,3 auf 16,6 Millionen Euro begründet die Verwaltung mit dem vom Finanzamt vorläufig festgelegten Anteil von zehn Prozent an nicht abzugsfähiger Mehrwertsteuer – und definitiv nicht mit planerischen Gründen, wie sie betont.

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Weil die Aufnahme der bisherigen Darlehen zu besseren Konditionen erfolgen konnte als geplant, sieht die Prognose für die kommenden Jahre besser aus – was aber immer noch einen beträchtlichen Kapitalzuschuss durch die Stadt Werne bedeutet. Nur soll der fürs laufende Jahr um rund 250.000 Euro geringer ausfallen – also „nur“ noch rund 2,5 Millionen Euro betragen.

Für die Jahre 2017 bis 2020 rechnet der Bäderbetrieb mit einem Zuschussbedarf zwischen 1,8 und 2,8 Millionen Euro – was ziemlich genau die Werte wären, die auch im Haushaltsplan der Stadt Werne vorgesehen sind.

Webcam zeigt den Baufortschritt

Das Solebad hat auf seiner Homepage eine Webcam freigeschaltet, die den Baufortschritt dokumentieren soll: Webcam-Link.

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