Renaissance der Brettspiele – Spielewahnsinn begleitet die Jugendausstellung im Stadthaus

Spielewahnsinn

Beim Spielewahnsinn im Werner Stadthaus stehen am 23. Februar unter anderem klassische Brett- und Kartenspiele auf dem Programm. Denn die erleben eine Renaissance bei jungen Menschen.

Werne

, 06.02.2019, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Renaissance der Brettspiele – Spielewahnsinn begleitet die Jugendausstellung im Stadthaus

Freuen sich auf den Zusatztermin des Spielewahnsinns: Jugendpflegerin Dagmar Reuter (v.l. oben im Uhrzeigersinn), Vivien Zurstraßen, Sabrina Torz, Andrea Lerche, Marcus Gäßner und Jan Rensmann. © Jörg Heckenkamp

Spielewahnsinn – das ist ein fester Termin an Totensonntag, wenn sich das Jahr allmählich dem Ende zuneigt. So ist es auch in diesem Jahr geplant. Doch 2019 erlebt einen zweiten Spielewahnsinn: Stadtjugendring und Jugendpflegerin Dagmar Reuter laden für Samstag, 23. Februar, ins Foyer des Stadthauses. Denn dort ist die Jugendausstellung „Jetzt red ich“ zu sehen. „Die haben wir zum Anlass genommen, einen Zusatztermin für den Spielewahnsinn zu organisieren“, sagt Marcus Gäßner, Vorsitzender des Stadtjugendrings.

Jugend und Mensch ärgere dich nicht? Hängt die nicht lieber vor der Konsole oder am Smartphone und ballert sich durch diverse Games? „Nein“, sagt Gäßner, „Brettspiele erleben eine Renaissance bei jungen Menschen“. Das belegten Artikel in Fachzeitschriften sowie die Verkaufszahlen. Er geht davon aus, dass die Hälfte aller Jugendlichen tatsächlich wieder einen Hang zum Spiel entwickelt habe.

Spiele ausprobieren

Das können einfache Kartenspiele, klassische Brettspiele wie eben Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly sein. „Ein Trend sind hochkomplexe Abenteuerspiele, die manchmal über mehrere Tage laufen.“ Eines heißt „Gloom Haven“. Dabei müssen die Spieler eine Gruppe durch verschiedene Abenteuer führen. „Das Ganze ist sehr aufwendig und dauert seine Zeit“, sagt Gäßner.

Deshalb sei „Gloom Haven“ auch nicht für den Spielewahnsinn am 23. Februar geeignet. Denn dort sollen Junge und Alte die Möglichkeit haben, Spiele kennenzulernen und auszuprobieren. „Eine Partie soll dann nicht länger als maximal eine Stunde dauern“, sagt Andrea Lerche vom Stadtjugendring.Die Besucher können aus einer Auswahl von mehr als 50 Spielen zugreifen: einfache und komplizierte, altbekannte und Neuerscheinungen. Angesprochen sind nicht nur Jugendliche, sondern alle Interessierten, die Spaß am Spielen haben. Jugendpflegerin Dagmar Reuter: „Der Eintritt ist wie immer frei.

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