Stadt investiert in den Rettungsdienst

Neue Fahrzeuge

In den kommenden drei Jahren wird die Stadt Werne eine mittlere sechsstellige Summe in die Ausrüstung des Rettungsdienstes investieren. Alle Fahrzeuge werden nach und nach ausgetauscht. Und das hat seinen Grund.

WERNE

von Von Daniel Claeßen

, 24.09.2013, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hartmut Kröger, Leiter des Rettungsdienstes Werne, präsentiert die medizinische Ausrüstung für die Einsatzteams.

Hartmut Kröger, Leiter des Rettungsdienstes Werne, präsentiert die medizinische Ausrüstung für die Einsatzteams.

„Wir sind in Werne in der glücklichen Situation, dass die Stadt selbst Träger des Rettungsdienstes ist“, so Kröger. In anderen Kommunen sei der Kreis Unna zuständig. „Wir haben hingegen kurze Wege und eine wirklich hervorragende Zusammenarbeit“, ist der Rettungsdienstleiter optimistisch, dass die 18 hauptamtlichen Sanitäter und zehn Aushilfskräfte auch künftig auf die bestmögliche medizinische Ausrüstung zurückgreifen können. Rund 5000 Einsätze fahren die Werner Sanitäter durchschnittlich im Jahr. In 88,3 Prozent der Fälle ist der Rettungsdienst acht Minuten nach der Alarmierung vor Ort, bei der Eintreffzeit von zwölf Minuten sind es sogar 95,5 Prozent aller Einsätze. „Damit liegen wir über den Kreisdurchschnitt“, ist Kröger zufrieden.Unter der Woche halten sich zwischen 7 und 19 Uhr in der 2010 neu eingeweihten Rettungswache zwei komplette RTW-Teams einsatzbereit. Nach 19 Uhr übernimmt ein Team die Nachtschicht, außerdem steht – wie sonst auch – das Notarzteinsatzfahrzeug am Christophorus-Krankenhaus zur Verfügung. Am Wochenende ist ebenfalls ein RTW-Team in Bereitschaft.

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