Stadt Werne schafft 2020 einen ausgeglichenen Haushalt - aber der Kämmerer mahnt zur Vorsicht

Stadtratssitzung

Werne kann aufatmen: Ab dem kommenden Jahr verfügt sie über einen augeglichenen Haushalt. Damit schafft Werne den Weg heraus aus der Haushaltssicherung und kann bald wieder neu investieren.

Werne

, 14.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadt Werne schafft 2020 einen ausgeglichenen Haushalt - aber der Kämmerer mahnt zur Vorsicht

In die Infrastruktur von Sportstätten, wie etwa das Sportzentrum im Dahl, wird die Stadt Werne künftig stark investieren. © Helga Felgenträger (A)

Endlich kein Minus mehr: Die Stadt Werne wird sich bald aus der Haushaltsischerung verabschieden. 2020 werde man das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes erreichen, sagte Kämmerer Marco Schulze-Beckinghausen in seiner Haushaltsrede.

„Sie haben sich beherrscht. Stand heute sind wir damit handlungsfähig und können gestalten“, richtete der Kämmerer an die Mitglieder des Stadtrates am Mittwoch, 9. Oktober.

Schulden können ab 2023 getilgt werden

Der Zieleinlauf sei denkbar knapp gewesen. Demnach konnte man das Ergbnis nur unter Berücksichtigung von Ausgleichsrücklagen erreichen, um die 4,86 Millionen Euro Minus zu kompensieren.

Einen „echten Überschuss“ werde man erst im Jahr 2022 schaffen. Und die Schuldentilgung könne erst ab 2023 eingeleitet werden, so Schulze-Beckinghausen weiter.

„Ich mahne Sie zur Vorsicht“

Deshalb fand der Kämmerer deutliche Worte. Man sollte nun nicht vom weiteren Weg aus der Konsolidierung abkommen. „Ich mahne Sie zur Vorsicht. Es wird neue Herausforderungen - etwa im Klimaschutz - geben. Deshalb handeln Sie sorgsam und mit Augenmaß.“

Die Chance für Investitionen in den kommenden fünf Jahre ist nun gegeben. Kredite über 6,2 Millionen Euro werde die Stadt aufnehmen, um in Bildung, in die Sportinfrastruktur (etwa Sportzentrum im Dahl) und Verkehrsinfrastruktur und in die Sicherheit der Bürger zu investieren.

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