Stiller Trägerwechsel

WERNE Seit acht Monaten liegt die Trägerschaft der Jugendzentren "Rapunzel" und "Paradise" in Händen der Stiftung St. Christophorus. Uwe Schenk, Sprecher der Stiftung, stand dem Jugendhilfeausschuss Rede und Antwort.

von Von Wolfgang Gumprich

, 05.09.2007, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Uwe Schenk freut sich über die positiven Entwicklungen.

Uwe Schenk freut sich über die positiven Entwicklungen.

"Wir wollten Bewährtes behalten und eine nahtlose Weiterführung des bisherigen Programms", erklärte Schenk. Die Jugendlichen sollten den Trägerwechsel gar nicht (be)merken.

Dazu habe die Stiftung drei Mitarbeiter von der Stadt übernommen, zwei weitere arbeiten auf halben Stellen. " Jugendarbeit ist mehr als pressewirksame Aktionen", legt Schenk Wert darauf, dass die Offene Jugendarbeit vor allem darauf abziele, sich als Ansprechpartner und Anlaufstelle für Jugendliche zu etablieren.

Ressourcen ausschöpfen

Ein weiteres Ziel für die Jugendarbeit der Stiftung ist es, mehr Jugendliche und Kinder als bisher zu erreichen: "Dazu müssen wir uns mit einem veränderten Einsatz der vorhandenen Ressourcen beschäftigen", so Schenk. Standorte, Öffnungszeiten, Personen und deren Einsatz müssten sich flexibel den sich verändernden Strukturen der Kinder- und Jugendgruppen anpassen.

Dazu will die Stiftung mehr Offene Angebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten auflegen.

"Nicht mehr zeitgemäß"

Anschaffen will die Stiftung ein "Spielmobil", das vollbepackt mit Spielen und Gerätschaften für Werner Veranstaltungen und Feste zur Verfügung steht. Eine deutlich sichtbare Neuerung könnte es je nach Ergebnis einer Postkartenaktion geben: Die Stiftung ruft die Jugendlichen auf, über den Namen des Jugendheims nachzudenken. Uwe Schenk: "Rapunzel ist nicht mehr so ganz zeitgemäß."

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