Straßenkünstler aus aller Welt in Werne

Freitagnachmittag, 1. September, geht‘s los

Was passiert bei Dauerregen? Wo kann ich parken? Wie hoch ist der Eintritt? Diese und mehr Fragen zum 2. Werner Straßenfestival mit internationalen Künstlern beantworten wir an dieser Stelle.

WERNE

von Jörg Heckenkamp

, 31.08.2017, 18:00 Uhr / Lesedauer: 5 min
Mr Fish aus Australien zeigt Comedy und Akrobatik in Perfektion

Mr Fish aus Australien zeigt Comedy und Akrobatik in Perfektion © Foto: Veranstalter

Wann genau geht das 2. Werner Straßenfestival los?

Heute, 1. September, um 14 Uhr mit der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Lothar Christ und einer kleinen Parade der Künstler auf dem Kirchplatz. Um 15 Uhr gastieren dann die ersten drei Künstler parallel auf Markt-, Kirchplatz und Roggenmarkt. Ab 16 Uhr sind dann zeitgleich alle sechs Bühnen bespielt.


Lief das Festival im vergangenen Jahr nicht über drei Tage?

Doch, aber der Sonntag, der vor allem für lokale Künstler gedacht war, hatte sich nicht bewährt. Daher wollte sich die Stadt auf zwei Tage konzentrieren.


Wie lange gib es etwas zu sehen?

Heute läuft das Programm offiziell bis etwa 22.30 Uhr, Samstag bis 22.30. Den Abschluss bildet das Konzert der heimischen Band Red Ivy ab 22.30 Uhr auf der Bühne Kirchplatz. David Ruschenbaum, Veranstaltungsmanager vom Stadtmarketing Werne: „Bei gutem Wetter und guter Resonanz kann es abends an beiden Tagen in die Verlängerung gehen.“


Kostet der Festivalbesuch etwas?

Die korrekte Antwort lautet „Nein, aber“. Der Besuch ist kostenlos. Niemand braucht etwas zu zahlen, wenn er an den beiden Festivaltagen durch die Stadt bummelt und sich anschaut, was die 15 Künstler und Gruppen aus der ganzen Welt zu zeigen haben. Doch freuen sich die Akteure über das sogenannte Hutgeld – ein freiwilliger Betrag, den die Zuschauer nach der Darbietung in den Sammelbehälter werfen. Zwar bekommen die Künstler eine gewisse Aufwandspauschale, das sei aber keine Gage, sagt Ruschenbaum: „Die Künstler sind auf das Geld des Publikums angewiesen.“


Wo treten die Künstler auf?

Quer durch die Innenstadt verteilt sind sechs Spielorte vorgesehen: auf dem Marktplatz, auf dem Kirchhof, auf dem Roggenmarkt, auf der Bonenstraße (bei Foto Kraak), auf dem Moormannplatz, auf der Steinstraße. Im vergangenen Jahr gab es den Platz vor dem Kloster als siebten Standort. Der hatte sich aber nicht bewährt.


Sind überall in der Stadt Bühnen aufgebaut?

Nein, die Straße ist die Bühne für die Künstler. Lediglich auf dem Kirchhof zu Füßen von St. Christophorus ist eine große Bühne platziert.


Wo können sich Gäste hinsetzen, wenn sie länger bei einem Künstler verweilen wollen?

Am besten, sie besorgen sich für 3,50 Euro einen Festivalhocker aus Pappe. Der ist leicht, aber stabil und lässt sich überall mit hinnehmen. Die Hocker sind in der Tourist-Info, Markt 19 (neben der Sparkasse), zu haben.


Wann hat die Tourist Info geöffnet?

Heute von 14 bis 20 Uhr, Samstag von 11 bis 20. Dort gibt‘s nicht nur Hocker, sondern auch die Festival-Armbänder für einen und einen Flaschenöffner mit Straßenfestival-Motiv für zwei Euro. „Außerdem können die Besucher bei uns Geld wechseln“, sagt Britta Löchter vom Stadtmarketing, „wir halten Kleingeld-Tüten im Wert von fünf und zehn Euro bereit“.


Was ist mit Essen und Trinken?

Gibt‘s reichlich an den diversen Ständen.


Sind die Straßen der Innenstadt während des Festivals gesperrt?

Ja. Das gilt für die Straßen Markt, Kirchhof, Klosterstraße, Bonenstraße, Steinstraße, Roggenmarkt, Moormannplatz und Am Griesetorn/Südmauer. Die Tiefgarage Roggenmarkt ist aber erreichbar. Die Stadt weist darauf hin, dass es während des gesamten Festivals zu Beeinträchtigungen des Anlieger- und Lieferverkehrs kommen und es auch zeitweise schwierig werden kann, die Garagen in diesem Bereich zu nutzen.


Was ist mit dem Wochenmarkt am Freitag, 1. September?

Er findet statt, aber nicht wie üblich auf dem Marktplatz, sondern auf Konrad-Adenauer- und Bonenstraße, von 8 bis 12 Uhr.


Und die Baustelle für die Innenstadtsanierung?

Die sollte gestern noch vollständig abgeräumt werden – damit die Besucher dadurch nicht gestört werden. Die Marktgasse ist ab heute auch wieder frei.


Wo parken die Festivalbesucher am besten?

Am besten kommen sie erst gar nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß. Dann können sie sich auch das eine oder andere Glas Bier oder Wein gönnen. Autofahrern stehen ansonsten alle Parkplätze der Innenstadt zur Verfügung: Am Hagen, auf dem Kurt-Schumacher-Platz, am Schlot und am Heckhof lässt sich drei Stunden lang kostenlos parken; Auf dem Berg, am Stadthaus, an der Alten Münsterstraße und in der Tiefgarage Roggenmarkt zumindest eine halbe Stunde.


Fallen die Darbietungen bei schlechtem Wetter ins Wasser?

Bei Dauerregen wird das Programm kurzfristig umgestellt. Ausweichspielstätten sind zum Beispiel das Alte Rathaus oder die Bühne auf dem Kirchplatz. Infos gibt#s im Fall des Falles an der Tourist Info, Markt 19.


www.werne-strassenfestival.de

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