Terrassen-Brand in Werne droht auf Wohngebäude überzugreifen

Kunststoff-Unterstand brennt

Um 19.54 Uhr am Sonntagabend des 2. Advent, 6. Dezember 2020, wurde die Freiwillige Feuerwehr Werne unter dem Einsatzstichwort „Brennt Terrasse“ in die Straße Feldmark in Werne alarmiert.

Werne

, 06.12.2020, 22:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein im Garten eines Einfamilienhauses an der Straße Feldmark zu erkennen.

Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein im Garten eines Einfamilienhauses an der Straße Feldmark zu erkennen. © Feuerwehr Werne

Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein im Garten eines Einfamilienhauses zu erkennen. Der zuerst eintreffende Einsatzleiter und Leiter der Wehr, Thomas Temmann, erkundete einen brennenden Kunststoff-Dachunterstand an einem Wohnhaus.

Ein Trupp bekämpfte unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr von außen die Flammen des brennenden Unterstandes. Da das Feuer auf das Dach des Wohnhauses überzugreifen drohte, und ebenfalls angrenzende Räume im Gebäude stark verraucht waren, ging ein zweiter Trupp unter Atemschutz ins Gebäude.

Ein Trupp vom Hilfeleistungslöschfahrzeug bekämpfte unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr von außen die Flammen.

Ein Trupp vom Hilfeleistungslöschfahrzeug bekämpfte unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr von außen die Flammen. © Feuerwehr Werne

Da sich die Einsatzstelle an einer engen Zuwegung bzw. in einer Sackgasse befand, gingen weitere Kräfte der Innenstadt sowie der ebenfalls alarmierte Löschzug 3 aus Stockum in der Straße Wahrbrink in Bereitstellung.

Die Einsatzstelle wurde durch LED-Strahler ausgeleuchtet.

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Glücklicherweise zeigte der Löschangriff schnell Wirkung und nach circa 15 Minuten konnte der Leitstelle in Unna „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Die Räume wurden mit einem Hochleistungslüfter quergelüftet und sicherheitshalber mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Bei dem Einsatz wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Straße Feldmark war für circa eine Stunde für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt. Vor Ort waren rund 24 Kräfte des Löschzuges 1, 14 Kräfte des Löschzug 3, zwei Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei.

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