Nach dem Alkoholkonsum – Das hilft wirklich gegen den Kater

mlzTipps gegen den Kater

Alkoholische Getränke gehören zu Karneval, Tanz in den Mai und Co. dazu. Am nächsten Morgen folgt aber gern der berühmte Kater. Doch es gibt Abhilfe – das empfehlen Werner Apotheker.

Werne

, 04.03.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es gibt Tage, da geht es mit dem Alkohol gerne auch mal lockerer zu. „Ein Bier geht noch, oder?“ Eine Frage, die Jecken am Morgen danach rückblickend oftmals mit „Nein, ging nicht“ beantworten müssen. Mit Kopfschmerzen und Übelkeit kommt die Reue auf. Doch was hilft beim Kater?

„Das Wichtigste ist: ganz viel trinken“, sagt Beate Detering von der Adler-Apotheke am Markt. Durch den Alkohol schwemmt der Körper mehr Flüssigkeit aus, als er aufnimmt. Das gilt es spätestens am nächsten Morgen auszugleichen.

Wasser und Elektrolyte für den Körper

Noch besser ist es aber, zwischen den einzelnen Gläsern Alkohol immer wieder ein Glas Wasser zu trinken, empfiehlt Michaela Limper von der Apotheke am Steinhaus. Auch das Leeren einer Flasche Wasser vor dem Schlafengehen hilft, um dem Kater vorzubeugen.

Wer seinem Körper noch mehr Gutes tun möchte, sollte nach der durchzechten Nacht Elektrolyte zu sich nehmen. Denn der Körper verliert durch den Alkohol nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralien.

Krankenschwestern und -pfleger können zur Infusion greifen

Die Elektrolyte sind für die Verteilung der Flüssigkeit und den Wasserhaushalt im menschlichen Organismus verantwortlich. Kaufen kann man sie beispielsweise in Pulverform in der Drogerie oder der Apotheke, um sie in Wasser aufzulösen.

Reicht das nicht, um den Kater zu bekämpfen, empfiehlt Limper Ibuprofen gegen die Schmerzen und Tropfen gegen die Übelkeit. Einen ganz besonderen Tipp für diejenigen, die sich gut mit ihrem eigenen Körper auskennen, hat Limper auch noch parat.

Per Infusion können sich Krankenschwestern, -pfleger und andere, die damit sicher damit umgehen können, Kochsalzlösung verabreichen. Das helfe schnell gegen die Kopfschmerzen, sollte aber nicht von Ungeübten genutzt werden.

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