Ulmen fallen der Kettensäge zum Opfer

Neuanpflanzung

Für neun Ulmen am Griesetorn gibt es keine Zukunft. Sie werden gefällt, weil sie die Kanalbauarbeiten in der Straße nicht überleben würden.

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von Von Arndt Brede

, 26.04.2011, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Ulmen im Griesetorn werden gefällt. Sie hätten die Kanalbauarbeiten nicht überlebt, sagen Experten. An ihrer Stelle werden nach Abschluss der Arbeiten neue, standortgerechtere Bäume gepflanzt.

Die Ulmen im Griesetorn werden gefällt. Sie hätten die Kanalbauarbeiten nicht überlebt, sagen Experten. An ihrer Stelle werden nach Abschluss der Arbeiten neue, standortgerechtere Bäume gepflanzt.

Weitere Gründe: Das Wurzelwerk erreiche teilweise die Kanäle, die in drei Metern Tiefe liegen. Die starken Wurzeln müssten durchtrennt werden. Folge: „Die Versorgung mit Wasser ist dann nicht mehr gewährleistet.“ Unter diesen Umständen wäre auch die Standsicherheit gefährdet. Und an den abgeschnittenen Wurzelenden könnte sich ein Pilz festsetzen, der die Bäume schädigen würde. „Bei einigen Ulmen heben die vorderen Wurzeln jetzt schon das Pflaster an“, teilt Wilko Böcker zudem mit. Wenn die Straße nach Abschluss der Kanalarbeiten wiederhergestellt wird, müssten die vorderen Wurzeln sowieso gekappt werden. Die neun Ulmen werden nach Abschluss der Arbeiten durch standortgerechtere Bäume ersetzt.

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