Unverantwortlich: Feuer-Macher lassen Flammen unbeaufsichtigt, Großbrand droht

Feuerwehr

Unverantwortliches Verhalten von Feuer-Machern – sie lassen eine Feuerstelle im Außenbereich Wernes unbeaufsichtigt. Der Wind facht das Feuer an, ein Großbrand droht.

Werne

, 06.08.2019, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unverantwortlich: Feuer-Macher lassen Flammen unbeaufsichtigt, Großbrand droht

Das Feuer drohte auf Bäume und ein angrenzendes Feld überzugreifen. Erste Löschmaßnahmen konnte der Anwohner mit Hilfe eines Gartenschlauchs einleiten, jedoch Aufgrund der Brandausbreitung und des böigen Windes musste die Feuerwehr tätig werden. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Am Dienstagmittag, 6. August 2019, um 12.45 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einer „unklaren Rauchentwicklung / Richtung Selm“ an die Selmer Landstraße in Werne alarmiert. Ein Anrufer meldete der Rettungsleitstelle in Unna eine Rauchentwicklung ohne genaue Ortsangabe.

Unverantwortlich: Feuer-Macher lassen Flammen unbeaufsichtigt, Großbrand droht

Das Unterholz sowie die abgelöschten Reste des Nutzfeuers wurden mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Die ersten Wehrleute vor Ort machten eine Rauchentwicklung an der Straße Lange Hege / Selmer Landstraße aus. Die erste Erkundung ergab, dass ein unbeaufsichtigtes Nutzfeuer bei dem böigen Wind auf die umliegende trockene Vegetation und umliegende Holzreste übergegriffen hatte. Das Feuer drohte weiterhin auf Bäume und ein angrenzendes Feld überzugreifen.

Die Anwohner versuchten, mit dem Gartenschlauch zu löschen, doch aufgrund der Brandausbreitung und des böigen Windes musste die Feuerwehr tätig werden. Zwei Trupps unter Atemschutz rückten von zwei Seiten vor und löschten den Brand.

Wasserreserve von 3000 Litern

Als zusätzliche Wasserversorgung standen die 3000 Liter Löschwasser aus dem TLF3000 zur Verfügung. Das restliche verbleibende Unterholz sowie die abgelöschten Reste des Nutzfeuers wurden mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Mehrere Büsche im Nahbereich wurden ebenfalls durch die Trupps vorsorglich kontrolliert und gewässert, da sich durch den Funkenflug mehrere Stellen entzündet hatten.

Im Hinblick auf die trockene Vegetation und die anhaltende warme Witterung zu dieser Jahreszeit weist die Freiwillige Feuerwehr Werne erneut darauf hin, dass die Verursachung von Schäden, die durch unbeaufsichtigte Nutzfeuer verursacht werden, im Falle eines Falles als grob fahrlässig ausgelegt werden können.
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