Unfall in Werne

Frontal-Unfall mit Oldtimer: Schwerverletzte aus Werne und Ascheberg

Am Freitag (22. Juli) ist es in Werne zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei kollidierten ein Werner und eine Aschebergerin frontal. Der Mann wurde eingeklemmt, beide Fahrer schwerverletzt.
Der Oldtimer des Werners erlitt wie auch der Wagen der Aschebergerin einen Totalschaden. © Feuerwehr Werne

Am Freitagabend (22. Juli 2022) ist es in Werne zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. An der Einmündung Mühlenstraße/Kiwitzheideweg kollidierten das Auto einer 31-jährigen Aschebergerin mit einem Oldtimer eines 57-jährigen Mannes aus Werne. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt.

Die Aschebergerin befuhr die Mühlenstraße von Werne in Richtung Horst und wollte offenbar eine dortige Baustellen-Absperrung umfahren. Dabei kollidierte sie gegen 18.10 Uhr mit dem entgegenkommenden Werner. Der 57-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Werne befreit werden.

Der erst eintreffende Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr Werne, Thomas Temmann, konnte schnell eine Rückmeldung geben, dass es sich um zwei verunfallte PKW handelt mit zwei verletzten Personen, wovon eine noch im Fahrzeug eingeschlossen war. Die andere Person konnte das Fahrzeug glücklicherweise eigenständig verlassen und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Mann musste aus seinem Auto befreit werden

Umgehend wurde eine Geräteablage für die technische Rettung vorbereitet und ein zweifacher Brandschutz sichergestellt. Die Fahrertür des zweiten verunfallten Pkw konnte entfernt werden, sodass der Rettungsdienst einen gesamten Zugang zum Verletzen hatte.

Der schwerverletzte Werner musste aus seinem Auto befreit werden. © Feuerwehr Werne

Dieser wurde noch im Auto vom Notarzt und Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Anschließend wurde der Mann mit einer Trage aus dem Pkw gerettet und an den Rettungsdienst übergeben und mit Unterstützung der Feuerwehr in den Rettungshubschrauber Christoph 8 transportiert.

Die Aschebergerin wurde mit einem Rettungswagen in ein auswärtiges Unfallkrankenhaus gebracht. Beide Pkws mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr streute die auslaufenden Betriebsstoffe an beiden Wagen ab und nahm das verunreinigte Bindemittel wieder auf. Ebenfalls wurden an beiden verunfallten Autos die Batterien abgeklemmt, um die Brandgefahr zu minimieren.

Die Aschebergerin wollte mit ihrem Wagen offenbar eine Baustellen-Absperrung umfahren. © Feuerwehr Werne

Bei beiden Wagen wird von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen. Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Unfallstelle bis gegen 20.10 Uhr gesperrt.

Von der Feuerwehr waren 25 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen im Einsatz. Dazu waren drei Rettungswagen, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber und die Polizei im Einsatz.

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